Lavendel-Schläfenmassage
Fünf stille Minuten am Bettrand mit ein paar Tropfen Lavendelöl in einem Trägeröl. Ein kleines Ritual aus langsamer Berührung, bevor die Lampe ausgeht.
Schritte
Das Öl vorbereiten
Zwei Tropfen echtes Lavendelöl in einen Teelöffel Trägeröl geben; süßes Mandelöl, Jojoba oder ein einfaches Bio-Sonnenblumenöl eignen sich gut. Mit einer sauberen Fingerkuppe umrühren.
Das Öl zwischen den Händen anwärmen
Das Öl in eine Handfläche geben. Die Hände einige Sekunden aneinander reiben, damit das Öl nicht mehr kalt ist.
Die Schläfen berühren
Mit den Fingerkuppen beider Hände an die Schläfen tippen, knapp außerhalb der Augenbrauen. Sehr kleine, sehr langsame Kreise. Acht bis zehn Kreise reichen.
Weiter zum Nacken
Mit den Fingerkuppen ganz leicht hinter den Ohren herab und an den Halsseiten entlang streichen. Zwei oder drei langsame Züge je Seite.
Eine Minute still sitzen
Die Hände im Schoß ablegen. Langsam durch die Nase atmen. Der Duft setzt sich. Dann ins Bett gehen.
Lavendelöl ist nur zur äußeren Anwendung gedacht und muss immer in einem Trägeröl verdünnt werden; nie pur auf die Haut und nie in die Augennähe. Bei verletzter, gereizter oder sonnenverbrannter Haut auslassen. Nicht geeignet für Säuglinge und Kleinkinder unter drei Jahren; bei Kindern von drei bis zwölf Jahren nur einen Tropfen je Teelöffel Trägeröl verwenden und in den Nacken statt an die Schläfen geben. Schwangerschaft und Stillzeit: eine derart verdünnte äußere Anwendung gilt im zweiten und dritten Trimester meist als unproblematisch; im ersten Trimester oder bei Unsicherheit die Hebamme fragen. Bei bekannter Duftempfindlichkeit, durch Düfte ausgelöstem Asthma oder Kontaktekzem in der Vorgeschichte zuerst einen kleinen Test auf der Unterarm-Innenseite machen und vierundzwanzig Stunden abwarten.