Kamillen-Bauchwickel
Ein wärmender Wickel aus der Hausmittel-Tradition. Ein Tuch, ein starker Kamillenaufguss, zwanzig stille Minuten im Liegen.
Schritte
Drei Tücher bereitlegen
Ein kleines Innentuch aus Baumwolle, ein äußeres Leinentuch und ein Wolltuch obenauf. Sie neben dem Bett oder dem Sofa zurechtlegen, wo man sich danach hinlegt.
Einen starken Aufguss machen
Drei gehäufte Esslöffel getrocknete Kamillenblüten in einen halben Liter eben aufgekochtes Wasser. Zugedeckt zehn Minuten ziehen lassen, dann abseihen.
Innentuch eintauchen und auswringen
Das Innentuch aus Baumwolle in den heißen Aufguss tauchen. Kräftig auswringen, sodass es warm und feucht ist, aber nicht mehr tropft. Die Wärme an der Innenseite des Handgelenks prüfen. Es soll angenehm warm sein, nicht heiß.
Auflegen, einwickeln, stillliegen
Das feuchte Tuch auf den Bauch legen, knapp unter die Rippen. Leinen und dann Wolle um die Mitte wickeln, anliegend, aber nicht eng. Mit einer Decke hinlegen. Zwanzig stille Minuten. Alles abnehmen, wenn es kühl wird.
Bei bekannter Korbblütler-Allergie auf konzentrierte Kamillenpräparate verzichten. Äußere Wickel mit einem gewöhnlichen Aufguss sind in der Regel gut verträglich. Bei verletzter oder gereizter Haut, einer frischen Operationswunde oder bei ungeklärten, akuten Bauchschmerzen erst ärztlich abklären lassen. Der Wickel soll warm sein, nie heiß. Mit dem Handgelenk vorher prüfen.