Hopfen-Lavendel-Kräuterkissen
Ein kleines Stoffkissen, gefüllt mit Hopfenzapfen und Lavendelblüten, unter dem Bettkissen verwahrt. Eine textile Praxis aus bayerischen und österreichischen Haushalten.
Schritte
Ein kleines Säckchen zuschneiden
Ein Quadrat aus Leinen oder feiner Baumwolle, etwa zwanzig mal zwanzig Zentimeter. Zwei Stücke an drei Seiten zusammennähen, die vierte Seite zum Befüllen offen lassen.
Mit den beiden Kräutern füllen
Etwa zwei Teile getrocknete Hopfenzapfen auf einen Teil getrocknete Lavendelblüten, bis das Säckchen locker, aber gefüllt ist. Der Hopfengeruch ist die tragende Note, der Lavendel ist die helle Spitze obendrauf.
Schließen und platzieren
Die vierte Seite zunähen. Das Kissen unter das Bettkissen schieben oder auf den Nachttisch legen. Der Duft soll spürbar sein, aber leise, nicht schwer.
Auffrischen, wenn der Duft schwächer wird
Nach zwei oder drei Monaten riecht der Hopfen flach. Die Naht öffnen, die alten Kräuter in den Kompost geben, mit frischen nachfüllen. Das Säckchen selbst hält Jahre.
Beide Kräuter gelten als Duftkissen als gut verträglich. Wer auf Korbblütler oder Gräserpollen reagiert, legt das Säckchen für eine Nacht in die Nähe und schaut, wie sich das anfühlt, bevor es ans Kopfkissen kommt. Nicht für Säuglinge unter zwölf Monaten, die in einem freien Bett schlafen sollen. Den Außenstoff gelegentlich waschen, die Kräuterfüllung nicht.