Weihrauch
In Kürze
Zusammenfassung der Erkenntnisse zum schnellen Nachschlagen
Boswellia serrata liefert den indischen Weihrauch, der im Ayurveda als Shallaki oder Salai guggal bekannt ist. Weihrauch bezeichnet jedoch Harze mehrerer Arten. Die Räucher- und Handelsgeschichte des arabischen und afrikanischen Weihrauchs lässt sich deshalb nicht ohne Weiteres auf B. serrata übertragen. Ebenso müssen historische Pflanzennamen, verwendete Pflanzenteile und konkrete Anwendungen einzeln geprüft werden.
Kleine Studien am Menschen, darunter Sengupta und Kollegen 2008 zu 5-Loxin und Vishal und Kollegen 2011 zu Aflapin, berichten Verbesserungen bei Kniearthrose. Die Übersicht von Yu und Kollegen aus dem Jahr 2020 weist ebenfalls auf mögliche Vorteile hin. Unterschiedliche Präparate, kurze Beobachtungszeiten und methodische Schwächen begrenzen jedoch die Aussagekraft. Der AKBA-Gehalt dient bei manchen Extrakten dazu, ihre Zusammensetzung zu kontrollieren. Er ist kein allgemeines Gütesiegel für Wirksamkeit.
Die ESCOP-Monografie fasst wissenschaftliche Erkenntnisse zu indischem Weihrauch zusammen und bewertet sie. Sie ist keine Arzneimittelzulassung. Die Studien am Menschen liefern Hinweise auf einen Nutzen, reichen aber noch nicht für eine gesicherte Behandlungsempfehlung. Rohharz, mit Wasser und Alkohol gewonnene Extrakte und Präparate mit erhöhtem AKBA-Anteil unterscheiden sich in Zusammensetzung und Dosierung. Sie sind nicht beliebig austauschbar.
Klinische Evidenz ↔ Historische BedeutungWir zeigen zwei getrennte Kategorien von Evidenz: klinische Evidenz aus modernen Studien und historische Bedeutung aus dokumentierter Heiltradition. Beide sind wertvoll, aber sie beantworten unterschiedliche Fragen.Mehr lesen
In jedem unserer Lexikoneinträge bewerten wir zwei unterschiedliche Kategorien von Evidenz: Die in Studien verwendete klinische Evidenz erfüllt einen engeren, aber für die wissenschaftliche Beweisführung wichtigen Maßstab. Gleichzeitig sind die hunderttausenden weltweit vorkommenden Pflanzenarten bis heute nur teilweise in modernen Studien erfasst und getestet worden.
Darüber hinaus erheben unsere Experten für jeden Eintrag einen umfassenden Überblick darüber, wo und seit wann eine Pflanze in verschiedenen Naturheilkundetraditionen zum Einsatz gekommen ist. Wenn eine Pflanze in zahlreichen Kulturen über viele Generationen hinweg als Heilpflanze verwendet wurde, sollte auch diese historische Bedeutung sichtbar werden.
Wir meinen: Ein wirklich aussagekräftiger Überblick entsteht erst, wenn beide Kategorien nebeneinander dargestellt werden. Was in welche Kategorie fällt, kommunizieren wir hier transparent.
Überblick
Indischer Weihrauch ist das Gummiharz des laubabwerfenden Baumes Boswellia serrata aus den Trockenwäldern des indischen Subkontinents. Im Ayurveda ist er als Shallaki oder Salai guggal bekannt. Das Harz tritt aus Verletzungen der Rinde aus, trocknet zu gelblichen Stücken und wird gemahlen oder zu Extrakten verarbeitet. Als Nahrungsergänzung wird es häufig in Kapselform angeboten.
Die Forschung untersucht unter anderem Boswelliasäuren wie AKBA (Acetyl-11-keto-beta-Boswelliasäure). Manche Extrakte enthalten gezielt mehr AKBA. Der AKBA-Anteil dieser Extrakte ist kein allgemeiner Wert für Weihrauchharz. Mehrere kleinere Studien und eine gemeinsame Auswertung von Studien durch Yu und Kollegen aus dem Jahr 2020 berichten Verbesserungen bei Kniearthrose, einer Verschleißerkrankung des Kniegelenks. Unterschiedliche Präparate und methodische Grenzen erschweren die Einordnung. Die ESCOP fasst in ihrer Monografie wissenschaftliche Erkenntnisse zu indischem Weihrauch zusammen. Diese Bewertung ist keine behördliche Zulassung.
Geschichte
Boswellia serrata wird im Ayurveda als Shallaki oder Salai guggal verwendet, unter anderem bei Gelenk- und Bewegungsapparatbeschwerden. Im Mittelpunkt steht das Gummiharz. Moderne Rezepturen kombinieren Weihrauchextrakte teilweise mit Curcumin. Die heutige Kombination und ihre Untersuchung am Menschen sind von einer konkret belegten historischen Rezeptur zu unterscheiden.
Im deutschsprachigen Raum erinnert Weihrauch auch an das Räucherharz der christlichen Liturgie. Solche Harze stammen von verschiedenen Boswellia-Arten, darunter B. sacra aus Arabien und dem Horn von Afrika. Die hier besprochenen Gelenkstudien betreffen dagegen bestimmte Präparate aus B. serrata. Die ESCOP fasst in ihrer Monografie wissenschaftliche Erkenntnisse zu indischem Weihrauch zusammen. Diese Bewertung ist keine behördliche Zulassung.
Wirkmechanismus
Zu den untersuchten Inhaltsstoffen im Weihrauchharz gehören die Boswelliasäuren. Chemisch zählen sie zu den pentazyklischen Triterpenen, Pflanzenstoffen mit fünf Ringen im Molekül. Der AKBA-Gehalt dient bei manchen Extrakten dazu, ihre Zusammensetzung zu kontrollieren. Laborarbeiten beschreiben einen Einfluss auf das Enzym 5-Lipoxygenase. Es ist an der Bildung von Leukotrienen beteiligt, Botenstoffen bei Entzündungen. Viele entzündungshemmende Arzneimittel ohne Kortison setzen dagegen an anderen Enzymen an, den Cyclooxygenasen, kurz COX. Der Laborbefund belegt keine vergleichbare Wirkung eines Weihrauchpräparats beim Menschen.
Wie viel der Boswelliasäuren aufgenommen wird, hängt unter anderem vom Präparat und von der Einnahme mit Nahrung ab. Deshalb lassen sich Ergebnisse aus Enzymversuchen nicht direkt in eine wirksame Dosis beim Menschen übersetzen. Auch Studien am Menschen mit unterschiedlich zusammengesetzten Extrakten sind nur eingeschränkt miteinander vergleichbar.
Yu und Kollegen fassten 2020 sieben randomisierte Studien mit insgesamt 545 Personen zusammen. Randomisiert bedeutet, dass die Teilnehmenden den Gruppen nach dem Zufallsprinzip zugeteilt werden. Untersucht wurden verschiedene Weihrauchextrakte und Kombinationen. Als Vergleich dienten wirkstofffreie Präparate, sogenannte Placebos, oder andere Behandlungen. Berichtet wurden Verbesserungen bei Schmerzen, Steifigkeit und Gelenkfunktion. Die Ergebnisse unterschieden sich teils stark, zudem hatten die Studien methodische Schwächen. Zu den Einzelstudien gehören Sengupta 2008 zu 5-Loxin und Vishal 2011 zu Aflapin. Die frühere Studie von Kimmatkar und Kollegen aus dem Jahr 2003 gehört nicht zu dieser Auswertung. Sie untersuchte einen Boswellia-serrata-Extrakt ohne Ingwerzusatz.
Die Unterschiede zwischen den Extrakten erschweren eine allgemeine Dosierungsempfehlung. Ein höherer AKBA-Anteil allein beweist weder eine stärkere Wirkung noch eine bessere Verträglichkeit. Frühe kleine Untersuchungen zu Colitis ulcerosa, einer chronisch entzündlichen Dickdarmerkrankung, und zu Asthma liefern zusätzliche Hinweise. Die Studien von Gupta und Kollegen aus den Jahren 1997 und 1998 reichen aber nicht für gesicherte Therapieempfehlungen. Entscheidend bleibt, welches Präparat für welche Fragestellung untersucht wurde.
Wirksamkeit
| Ziel | Klasse | Note | Wirkung | Studien | Quellen |
|---|---|---|---|---|---|
| Schmerzen, Steifigkeit und Gelenkfunktion bei KniearthroseYu und Kollegen fassten 2020 sieben randomisierte Studien mit unterschiedlichen Weihrauchpräparaten zusammen. Dabei werden die Teilnehmenden nach dem Zufallsprinzip auf Gruppen verteilt. Im Vergleich zu den jeweiligen Kontrollgruppen verbesserten sich Schmerzen, Steifigkeit und Gelenkfunktion. Die Präparate und Ergebnisse unterschieden sich stark, mehrere Studien hatten methodische Schwächen. Ein verlässlicher Vorteil von Extrakten mit erhöhtem AKBA-Anteil gegenüber Rohharz lässt sich daraus nicht ableiten.Erwachsene mit Kniearthrose | VorläufigVorläufige Forschung. Erste kleine Studien deuten einen Effekt an, sind aber noch nicht repliziert. | BEvidenzqualität B. Gute Evidenz, aber weniger oder mittelgroße Studien. Effekt plausibel, nicht abschließend bestätigt. Dies ist eine Evidenzbewertung, kein Produktversprechen. | Leichte Verbesserung | [1][2][3][4] | |
| Allgemeine Gelenkbeweglichkeit (traditionell)Salai guggal wird im Ayurveda bei Beschwerden der Gelenke und des Bewegungsapparats verwendet. Die ESCOP fasst in einer Monografie wissenschaftliche Erkenntnisse zu indischem Weihrauch zusammen. Das ist keine behördliche Zulassung. Die traditionelle Anwendung allein belegt keine Wirksamkeit beim Menschen.Traditionelle ayurvedische Anwendung | TraditionellTraditioneller Gebrauch. Lange Anwendung in Volksmedizin oder offizieller EMA HMPC Monographie zur traditionellen Anwendung. | DEvidenzqualität D. Vorläufige Hinweise. Eine kleine Studie, ein Pilotbefund oder Labor- bzw. Tiermodell. Klinische Relevanz unklar. Dies ist eine Evidenzbewertung, kein Produktversprechen. | Traditionelle Anwendung | ||
| Colitis ulcerosa, eine chronische Dickdarmentzündung (frühe Studien am Menschen)Eine kleine Studie von Gupta und Kollegen aus dem Jahr 1997 untersuchte ein Gummiharzpräparat bei Colitis ulcerosa, einer chronisch entzündlichen Dickdarmerkrankung. Über sechs Wochen wurde es mit dem Arzneimittel Sulfasalazin verglichen. Die berichteten Verbesserungen reichen nicht aus, um Gleichwertigkeit mit einer etablierten Behandlung zu belegen. Weihrauch ersetzt keine ärztlich abgestimmte Therapie der Colitis ulcerosa.Menschen mit Colitis ulcerosa | VorläufigVorläufige Forschung. Erste kleine Studien deuten einen Effekt an, sind aber noch nicht repliziert. | CEvidenzqualität C. Gemischte oder begrenzte Evidenz. Kleine Studien, Signale, oder traditionelle Anwendung mit EMA HMPC Monographie zur traditionellen Anwendung. Dies ist eine Evidenzbewertung, kein Produktversprechen. | Gemischte Befunde | [6] | |
| Asthma (frühe kontrollierte Studie)Gupta und Kollegen veröffentlichten 1998 eine Studie mit 80 Personen und einer Dauer von sechs Wochen. Das Gummiharzpräparat wurde mit einem wirkstofffreien Präparat, einem Placebo, verglichen. Die Studie war doppelblind, die Gruppenzuteilung also weder den Teilnehmenden noch dem betreuenden Studienteam bekannt. Unter dem Gummiharzpräparat wurden Verbesserungen der Beschwerden und einzelner Lungenfunktionswerte berichtet. Der frühe Befund reicht nicht für eine verlässliche Behandlungsempfehlung. Eine verordnete Asthmatherapie darf dadurch nicht ersetzt werden.Menschen mit Bronchialasthma | VorläufigVorläufige Forschung. Erste kleine Studien deuten einen Effekt an, sind aber noch nicht repliziert. | DEvidenzqualität D. Vorläufige Hinweise. Eine kleine Studie, ein Pilotbefund oder Labor- bzw. Tiermodell. Klinische Relevanz unklar. Dies ist eine Evidenzbewertung, kein Produktversprechen. | Schwacher Hinweis | [5] |
Anwendung
Formen und Zubereitung
In den hier beschriebenen Gelenkstudien wurden vor allem Extrakte mit festgelegter Zusammensetzung in Kapseln verwendet. Achte bei einem Präparat auf die Pflanzenart, die Tagesmenge und darauf, welche Inhaltsstoffgehalte festgelegt und kontrolliert werden. Der Gesamtgehalt an Boswelliasäuren und der AKBA-Anteil sind unterschiedliche Angaben. Rohharzpulver oder Tinkturen lassen sich nicht allein über die Milligrammzahl mit einem Extrakt mit erhöhtem AKBA-Anteil vergleichen. Nahrung kann die Aufnahme von Boswelliasäuren beeinflussen. In einer Studie mit gesunden Männern erhöhte eine fettreiche Mahlzeit die Aufnahme aus einem bestimmten Trockenextrakt. Wie stark dieser Effekt ausfällt, hängt vom Präparat ab. Beachte deshalb dessen Einnahmehinweise. Kombinationen mit Curcumin wurden untersucht, daraus folgt aber keine allgemeine Pflicht zur gleichzeitigen Einnahme.
Dosierung
Die Studiendosen hängen vom Extrakt ab und sind nicht beliebig austauschbar. Sengupta und Kollegen prüften 2008 insgesamt 100 oder 250 mg 5-Loxin pro Tag, auf zwei Einnahmen verteilt. Vishal und Kollegen verwendeten 2011 insgesamt 100 mg Aflapin pro Tag, ebenfalls in zwei Einnahmen. Diese Studienangaben gelten nur für die genannten Präparate. Sie sind keine allgemeine Empfehlung für Weihrauchharz oder andere Extrakte. Erhöhe die Dosis nicht eigenständig anhand allgemeiner Studienbereiche. Richte dich nach den Angaben zum konkreten Präparat und kläre einen ergänzenden Einsatz bei Gelenkbeschwerden ärztlich ab. Die untersuchten Behandlungszeiten unterscheiden sich. Eine feste Dauer von sechs bis acht Wochen lässt sich nicht für jedes Produkt ableiten.
Sicherheit
Verwechslungen
Ähnliche Pflanzen und Verwechslungen
Boswellia sacra (Arabischer Weihrauch, Olibanum)
Boswellia sacra ist eine andere Weihrauchart aus Arabien und dem Horn von Afrika. Ihr Harz wird als Räucherwerk und in der Parfümerie verwendet. Das bedeutet nicht, dass es keine medizinische Tradition hat. Studienergebnisse zu bestimmten B.-serrata-Extrakten lassen sich nicht auf B. sacra übertragen. Die Art und die Zusammensetzung des Präparats müssen übereinstimmen.
Commiphora-Harze (Myrrhe, Commiphora myrrha)
Eine andere Gattung in derselben Familie der Burseraceae. Myrrhe hat ihre eigene lange traditionelle Anwendung, auch gemeinsam mit Weihrauch als Räucherwerk, ist aber bei Gelenkanwendungen kein Ersatz für Weihrauch.
Häufige Fragen
Was ist AKBA?
AKBA steht für Acetyl-11-keto-beta-Boswelliasäure. Es ist eine der Boswelliasäuren im Weihrauchharz. Bei manchen Extrakten wird sein Gehalt festgelegt und kontrolliert. Das bezeichnet man als Standardisierung. Der Anteil hängt vom Präparat ab: 5-Loxin wurde auf 30 Prozent AKBA angereichert, Aflapin auf mindestens 20 Prozent. Diese Werte gelten für die jeweiligen Extrakte, nicht für unverarbeitetes Harz oder alle Weihrauchprodukte.
Ist Boswellia serrata derselbe Weihrauch wie der aus der Kirche?
Weihrauch ist ein Sammelbegriff für Harze verschiedener Boswellia-Arten. Boswellia serrata liefert den indischen Weihrauch. Boswellia sacra und weitere Arten aus Arabien und Afrika liefern ebenfalls Räucherharze. Kirchenweihrauch lässt sich daher nicht pauschal einer einzigen Art zuordnen. Für die hier beschriebenen Studien wurden bestimmte B.-serrata-Präparate verwendet. Räucherharz ist kein Ersatz für ein zur Einnahme bestimmtes Präparat.
Warum wird Weihrauch oft mit Curcumin kombiniert?
Curcumin und Weihrauchextrakte werden in modernen Gelenkpräparaten kombiniert. Solche Kombinationen wurden auch in Studien am Menschen untersucht, etwa von Haroyan und Kollegen 2018. Daraus lässt sich nicht für jedes Produkt eine zusätzliche Wirkung oder eine Überlegenheit gegenüber den Einzelstoffen ableiten. Eine feste Einnahmeregel, nach der beide immer gleichzeitig genommen werden müssen, ist damit ebenfalls nicht belegt.
Wie lange sollte ich Weihrauch einnehmen, bevor ich beurteile, ob er mir hilft?
Die Studiendauer hängt vom Präparat ab. 5-Loxin wurde 90 Tage lang geprüft, Aflapin in einer Studie 30 Tage. Einzelne Veränderungen wurden schon nach fünf bis sieben Tagen beobachtet, aber nicht bei allen Messgrößen. Daraus lässt sich weder ein sicherer Wirkungseintritt noch eine allgemeine Dauer für einen Selbstversuch ableiten. Besprich bei anhaltenden Gelenkbeschwerden die Behandlung und einen möglichen ergänzenden Einsatz ärztlich.
Was sollten Schwangere vor der Anwendung von Weihrauch wissen?
Für medizinische Mengen von Weihrauch in Schwangerschaft und Stillzeit fehlen ausreichende Sicherheitsdaten. Verwende konzentrierte Extrakte in diesen Phasen nicht ohne ärztliche Rücksprache.
8 Belege.
- Yu G, Xiang W, Zhang T, Zeng L, Yang K, Li J. Effectiveness of Boswellia and Boswellia extract for osteoarthritis patients: a systematic review and meta-analysis. 2020. doi:10.1186/s12906-020-02985-6
- Sengupta K, Alluri KV, Satish AR, et al.. A double blind, randomized, placebo controlled study of the efficacy and safety of 5-Loxin for treatment of osteoarthritis of the knee. 2008. doi:10.1186/ar2461
- Vishal AA, Mishra A, Raychaudhuri SP. A double blind, randomized, placebo controlled clinical study evaluates the early efficacy of aflapin in subjects with osteoarthritis of knee. 2011. doi:10.7150/ijms.8.615
- Kimmatkar N, Thawani V, Hingorani L, Khiyani R. Efficacy and tolerability of Boswellia serrata extract in treatment of osteoarthritis of knee--a randomized double blind placebo controlled trial. 2003. doi:10.1078/094471103321648593
- Gupta I, Gupta V, Parihar A, Gupta S, Lüdtke R, Safayhi H, Ammon HP. Effects of Boswellia serrata gum resin in patients with bronchial asthma: results of a double-blind, placebo-controlled, 6-week clinical study. 1998. PMID:9810030
- Gupta I, Parihar A, Malhotra P, Singh GB, Lüdtke R, Safayhi H, Ammon HP. Effects of Boswellia serrata gum resin in patients with ulcerative colitis. 1997. PMID:9049593
- Sterk V, Büchele B, Simmet T. Effect of food intake on the bioavailability of boswellic acids from a herbal preparation in healthy volunteers. 2004. doi:10.1055/s-2004-835844
- Haroyan A, Mukuchyan V, Mkrtchyan N, et al.. Efficacy and safety of curcumin and its combination with boswellic acid in osteoarthritis: a comparative, randomized, double-blind, placebo-controlled study. 2018. doi:10.1186/s12906-017-2062-z
Rechtlicher Hinweis: Die Darstellung historischer Bedeutung und traditioneller Verwendung dient der Einordnung im Rahmen unseres Pflanzenlexikons. Sie ist keine gesundheitsbezogene Angabe für ein Produkt, kein Heilversprechen und kein Ersatz für medizinische Beratung. Welche Aussagen auf Produktetiketten, Produktseiten oder in Werbung zulässig sind, richtet sich nach den jeweils geltenden rechtlichen Vorgaben.