Maca
In Kürze
Zusammenfassung der Erkenntnisse zum schnellen Nachschlagen
Maca (Lepidium meyenii) ist ein andines Wurzelnahrungsmittel aus den Hochplateaus Zentralperus, wo es seit sehr langer Zeit angebaut und gegessen wird. Kultiviert wurde es auf dem Junin-Plateau vor etwa 1.300 bis 2.000 Jahren, und seither ist es ein durchgehendes Grundnahrungsmittel der Gemeinschaften in grosser Hohe, zubereitet als Brei, gerostet, getrocknet oder als fermentiertes Getrank Chicha de Maca. Der essbare Teil ist die radieschenartige Knolle, das Hypokotyl und die Wurzel. In der andinen Tradition gilt Maca als tagliches Nahrungsmittel und als Tonikum fur Energie, Ausdauer und Fruchtbarkeit bei Menschen und Vieh. Die spanischen Chronisten Cieza de Leon 1553 und Cobo 1653 haben sie bei der europaischen Kontaktnahme festgehalten.
Maca ist im Grunde eine Pflanze mit nur einer Tradition. Als Gewachs der Neuen Welt war sie nie Teil der europaischen, griechisch-arabischen, ayurvedischen oder ostasiatischen Heiltraditionen, schlicht weil sie dort vor der Neuzeit nicht verfugbar war. Sie ist ein Lebensmittel und kein registriertes pflanzliches Arzneimittel: Es gibt keine Monografie der Europaischen Arzneimittel-Agentur (EMA HMPCEuropäische Arzneimittel-Agentur, Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC)) und keinen zugelassenen EFSA-Claim. In der Europaischen Union gilt die Maca-Wurzel als traditionelles Lebensmittel, wahrend konzentrierte und gereinigte Extrakte anders bewertet werden, und einige Behorden haben Fragen zu hoch dosierten Formen aufgeworfen. Die globale Superfood- und Libido-Erzahlung ist eine moderne Marketingentwicklung nach 1990, keine vormoderne Heiltradition.
Die moderne klinische Forschung ist klein und uneinheitlich. Einige kurze Studien haben die Sexualfunktion und die Wechseljahresbeschwerden untersucht, mit bescheidenen und inkonsistenten Signalen uber unterschiedliche Praparate hinweg, und es ist kein Gesundheitsclaim zugelassen. Ehrlich gelesen hat Maca eine tiefe und echte andine Esskultur, aber eine dunne moderne Evidenzbasis. Am besten versteht man sie als traditionelles andines Wurzelnahrungsmittel, das ublicherweise als gelatinisiertes Pulver zu Mahlzeiten eingenommen wird, nicht als klinische Behandlung. Wer eine Schilddrusenerkrankung oder eine Vorgeschichte mit hormonsensitiven Krebsarten hat, sollte bei hoch dosierten konzentrierten Formen vorsichtig sein und zuerst mit der Arztin oder dem Arzt sprechen.
Klinische Evidenz ↔ Historische BedeutungWir zeigen zwei getrennte Evidenz-Kategorien: klinische Evidenz aus modernen Studien und historische Bedeutung aus dokumentierter Heiltradition. Beide sind wertvoll, aber sie beantworten unterschiedliche Fragen.Mehr lesen
In jedem unserer Lexikon-Einträge bewerten wir zwei unterschiedliche Evidenz-Kategorien: Die in Studien verwendete klinische Evidenz erfüllt einen engeren, aber für die wissenschaftliche Beweisführung wichtigen Maßstab. Gleichzeitig sind die hunderttausenden weltweit vorkommenden Pflanzenarten bis heute nur teilweise in modernen Studien erfasst und getestet worden.
Darüber hinaus erheben unsere Experten für jeden Eintrag einen umfassenden Überblick darüber, wo und seit wann eine Pflanze in verschiedenen Naturheilkundetraditionen zum Einsatz gekommen ist. Wenn eine Pflanze in zahlreichen Kulturen über viele Generationen hinweg als Heilpflanze verwendet wurde, sollte auch diese historische Bedeutung sichtbar werden.
Wir meinen: Ein wirklich aussagekräftiger Überblick entsteht erst, wenn beide Kategorien nebeneinander dargestellt werden. Was in welche Kategorie fällt, kommunizieren wir hier transparent.
Überblick
Maca (Lepidium meyenii) ist eine kleine zweijährige Pflanze aus der Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae), seit mehr als zweitausend Jahren auf dem hochandinen Plateau Zentralperus in Höhenlagen von dreitausendfünfhundert bis viertausendfünfhundert Metern kultiviert. Genutzt wird die rübenförmige Wurzel, die traditionell getrocknet, gekocht oder geröstet verzehrt wird. Drei Farbvarianten werden nebeneinander auf denselben Feldern angebaut: gelbe Maca (am häufigsten, vor allem als Nahrungsmittel verwendet), rote Maca (mit höherem Glucosinolatgehalt) und schwarze Maca (mit dem höchsten Gehalt an Macamiden). In der andinen Tradition werden die drei Farben für unterschiedliche Anlässe verwendet.
Auf dem westlichen Markt wird Maca als Pulver, als gelatinisiertes Pulver, in Kapseln, als Flüssigextrakt und als Geschmackszutat in Schokoladen oder Proteinmischungen angeboten. Es gibt keine Monografie der Europäischen Arzneimittel-Agentur und keinen von der EFSA zugelassenen Health-Claim. Am ehrlichsten beschrieben ist Maca als traditionelles andines Wurzelnahrungsmittel mit einer kleinen modernen Studienbasis zu sexueller Funktion, Energie und Wechseljahresbeschwerden, nicht als klinisches Therapeutikum.
Geschichte
Maca wird seit mindestens zweitausend Jahren auf den Hochplateaus von Bombon und Junin in Zentralperu kultiviert, in Höhenlagen, in denen kaum andere Nahrungspflanzen gedeihen. Schon präinkaische Kulturen und das Inkareich haben die getrocknete Wurzel als Grundnahrungsmittel genutzt, zubereitet als Brei, als fermentiertes Getränk (Chicha de Maca) oder mit Milch eingekocht und gesüßt. Spanische Kolonialberichte aus dem sechzehnten Jahrhundert beschreiben Maca als Tributpflanze, die anstelle von Steuern akzeptiert wurde, und erwähnen ihre Bedeutung für Fruchtbarkeit bei Menschen und Tieren in großer Höhe. Maca ist seither ein kontinuierlicher Teil der andinen Esskultur geblieben.
Maca gehört nicht zur europäischen oder österreichischen Hausmittelkultur und hat keinen historischen Platz in der Literatur von Kommission E oder EMA HMPCEuropäische Arzneimittel-Agentur, Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC). Die Pflanze ist erst im späten zwanzigsten und frühen einundzwanzigsten Jahrhundert in den mitteleuropäischen Markt gekommen, in erster Linie als moderner Superfood-Import auf der Grundlage kleiner klinischer Studien und einer Vermarktung mit andiner Tradition. Am ehrlichsten beschrieben ist Maca als peruanisches andines Wurzelnahrungsmittel mit langer ethnobotanischer Geschichte und einer kleinen modernen Studienbasis, nicht als Heilpflanze einer europäischen Tradition.
Wirkmechanismus
Die charakteristischen Wirkstoffgruppen in Maca sind die Macamide und Macaene, eine artspezifische Familie langkettiger Fettsäurederivate, die in der getrockneten Wurzel konzentriert vorkommen. Die schwarze Sorte trägt den höchsten Macamidgehalt, die rote den höchsten Glucosinolatgehalt; die gelbe Maca liegt dazwischen. Glucosinolate sind typisch für die Kreuzblütler (Brassicaceae), zu denen auch Senf, Brokkoli und Brunnenkresse gehören, und sind für den leicht scharfen Geschmack des rohen Macapulvers verantwortlich. Sterole (unter anderem Campesterol und Beta-Sitosterol) kommen in geringerer Menge vor.
Die diskutierten Wirkmechanismen von Maca stützen sich überwiegend auf Zellkultur- und Tierstudien, die direkte Evidenz beim Menschen ist deutlich schmaler. Macamide werden in vitro auf eine mögliche Aktivität am Cannabinoid-Rezeptor untersucht; die Glucosinolate und ihre Abbauprodukte sind allen Kreuzblütlern gemeinsam und tragen zur familientypischen goitrogenen Wirkung bei hohen Dosen bei. Der Bezug zwischen einer einzelnen Maca-Substanz und einer klinisch fassbaren Wirkung beim Menschen ist nicht abschließend geklärt. Am ehrlichsten beschrieben ist Maca als traditionelles andines Wurzelnahrungsmittel mit einer aufkommenden modernen Forschungsbasis, nicht als Heilpflanze mit klar definierter Pharmakologie.
Die moderne klinische Forschung zu Maca ist klein und konzentriert sich auf drei Bereiche: sexuelle Funktion, Energie und Ausdauer sowie Wechseljahresbeschwerden. Shin und Kollegen haben 2010 eine systematische Übersichtsarbeit zu randomisierten Studien zu Maca bei sexueller Dysfunktion veröffentlicht, einige wenige kleine Kurzstudien identifiziert und über uneinheitliche Designs und Produktarten hinweg ein moderates Signal berichtet. Gonzales und Kollegen haben 2002 eine randomisierte kontrollierte Studie an erwachsenen peruanischen Männern veröffentlicht und über zwölf Wochen Veränderungen bei Samenparametern unter Macapulver berichtet. Beide Studiengruppen sind klein, die Populationen waren eng definiert, und die verwendeten Produkte waren nicht immer gleichwertig.
Stojanovska und Kollegen haben 2015 eine randomisierte kontrollierte Studie zu Maca bei postmenopausalen Frauen veröffentlicht und Reduktionen selbstberichteter Wechseljahresbeschwerden sowie Verbesserungen bei Stimmungsmarkern berichtet. Die EFSA hat für keine Indikation einen Health-Claim für Maca zugelassen. Am ehrlichsten beschrieben ist die moderne Evidenz als uneinheitlich, die Studien sind klein, und die Produktvariabilität zwischen gelber, roter, schwarzer, roher und gelatinisierter Form ist groß. Maca beschreibt sich am ehrlichsten als traditionelles andines Nahrungsmittel mit aufkommender Studienbasis, nicht als klinische Therapie.
Wirksamkeit
| Ziel | Klasse | Note | Wirkung | Studien |
|---|---|---|---|---|
| Sexual function in adultsShin et al. 2010 systematic review of randomised trials on Maca for sexual dysfunction identified a handful of small short trials with heterogeneous designs and product types and reported a modest signal across them. Gonzales et al. 2002 Peruvian RCT in adult men reported changes in semen parameters over twelve weeks. Trial sizes are small, products vary, and EFSA has not granted a permitted health claim. Evidence does not support broad efficacy claims.Adults with sexual dysfunction or healthy adults | VorläufigVorläufige Forschung. Erste kleine Studien deuten einen Effekt an, sind aber noch nicht repliziert. | DEvidenzqualität D. Vorläufige Hinweise. Eine kleine Studie, ein Pilotbefund oder Labor- bzw. Tiermodell. Klinische Relevanz unklar. Dies ist eine Evidenzbewertung, kein Produktversprechen. | Gemischte Befunde | |
| Energy and staminaAndean traditional use describes Maca, particularly the black phenotype, as supporting daily energy and stamina, especially in work at altitude. Modern clinical evidence for this specific claim is sparse and inconclusive. The Andean food-staple framing is the honest basis for this row, not a modern outcome claim.Adults using Maca as a daily food or supplement | TraditionellTraditioneller Gebrauch. Lange Anwendung in Volksmedizin oder offizieller EMA HMPC Traditional-Use Monographie. | DEvidenzqualität D. Vorläufige Hinweise. Eine kleine Studie, ein Pilotbefund oder Labor- bzw. Tiermodell. Klinische Relevanz unklar. Dies ist eine Evidenzbewertung, kein Produktversprechen. | Traditionelle Anwendung | |
| Menopausal symptomsStojanovska et al. 2015 randomised controlled trial of Maca in postmenopausal women reported reductions in self-reported menopausal symptoms and improvements in mood markers. The body of evidence is small, products vary, and EFSA has not granted a permitted health claim for menopause-related indications.Postmenopausal women | VorläufigVorläufige Forschung. Erste kleine Studien deuten einen Effekt an, sind aber noch nicht repliziert. | DEvidenzqualität D. Vorläufige Hinweise. Eine kleine Studie, ein Pilotbefund oder Labor- bzw. Tiermodell. Klinische Relevanz unklar. Dies ist eine Evidenzbewertung, kein Produktversprechen. | Leichte Verbesserung | |
| Andean food staple at altitudeMaca has been a continuous food staple of Andean high-altitude communities for at least two thousand years, eaten dried, boiled, roasted, or fermented (chicha de maca). Spanish colonial records from the sixteenth century describe Maca as a tribute crop. This is an ethnobotanical and food-history claim, not a modern clinical claim.High-altitude Andean populations | TraditionellTraditioneller Gebrauch. Lange Anwendung in Volksmedizin oder offizieller EMA HMPC Traditional-Use Monographie. | CEvidenzqualität C. Gemischte oder begrenzte Evidenz. Kleine Studien, Signale, oder traditionelle Anwendung mit EMA HMPC Traditional-Use Monographie. Dies ist eine Evidenzbewertung, kein Produktversprechen. | Traditionelle Anwendung |
Anwendung
Formen und Zubereitung
Maca wird in mehreren Formen angeboten. Reines Macapulver ist der getrockneten Wurzel am nächsten; es hat ein malziges, leicht an Kreuzblütler erinnerndes Aroma und wird typischerweise in einen Smoothie, Porridge oder in warme Milch gerührt, etwa ein Teelöffel bis ein Esslöffel pro Portion. Gelatinisiertes Macapulver wird unter Druck schonend erhitzt, sodass die Stärke aufgeschlossen und ein Teil der goitrogenen Glucosinolate abgebaut wird; es ist leichter verdaulich und entspricht eher der traditionellen andinen Praxis. Kapseln, Flüssigextrakt und Maca-Schokolade sind verbreitete moderne Darreichungsformen auf dem europäischen Markt. Für den Alltag greif eher zum gelatinisierten Pulver als zum rohen. Die andine Tradition kocht die Wurzel vor dem Verzehr (sieden, rösten oder fermentieren); rohes Macapulver ist eine moderne westliche Erfindung und kann vor allem in höheren Dosen leichte Magen-Darm-Beschwerden oder Blähungen verursachen. Misch das Maca lieber unter eine Mahlzeit als es auf nüchternen Magen einzunehmen. Wenn du nach Farbe wählst: Gelb ist die alltägliche Form als Nahrungsmittel, Rot wird in der Tradition eher bei Zyklus- und Knochenfragen verwendet, Schwarz für Energie und Ausdauer; die farbspezifischen Unterschiede im Inhaltsstoffprofil sind real, die Studienlage zum unterschiedlichen klinischen Effekt ist aber dünn.
Dosierung
Eine übliche Tagesdosis Macapulver liegt bei eineinhalb bis drei Gramm, zu einer Mahlzeit eingenommen. Die Studie von Gonzales 2002 hat eineinhalb Gramm getrocknetes Wurzelpulver pro Tag verwendet; viele Folgestudien bewegen sich in der Größenordnung von eineinhalb bis drei Gramm. Kapseln mit dreihundert bis fünfhundert Milligramm konzentriertem Extrakt pro Tag werden als Alternative angeboten, das Verhältnis von reinem Wurzelpulver zu konzentriertem Extrakt ist zwischen Herstellern aber nicht standardisiert. Steig schrittweise ein, statt am oberen Ende zu beginnen. Beginn niedrig. Starte mit einem halben Teelöffel (etwa eineinhalb Gramm) gelatinisiertem Macapulver in einer Mahlzeit in der ersten Woche und schau, wie du es verträgst, bevor du erhöhst. Nimm Maca zu einer Mahlzeit ein, nicht auf nüchternen Magen. Eine formal festgelegte maximale Anwendungsdauer gibt es nicht; in der andinen Tradition wird Maca täglich gegessen, die längerfristigen modernen Daten zu konzentrierten Präparaten sind aber begrenzt. Für ergänzende Einnahme sind Anwendungsphasen von acht bis zwölf Wochen mit anschließender Pause eine sinnvolle Voreinstellung.
Sicherheit
Verwechslungen
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen gelber, roter und schwarzer Maca?
Gelbe, rote und schwarze Maca sind drei Farbvarianten derselben Art Lepidium meyenii, die nebeneinander auf denselben Feldern in Peru angebaut werden. Gelbe Maca ist die häufigste und wird in der andinen Tradition vor allem als alltägliches Nahrungsmittel verwendet. Rote Maca enthält den höchsten Glucosinolatgehalt und wird traditionell eher bei Zyklus- und Knochenfragen eingesetzt. Schwarze Maca trägt den höchsten Gehalt an Macamiden, den artspezifischen Markersubstanzen, und wird in der Tradition mit Energie und Ausdauer in Verbindung gebracht. Die Unterschiede im Inhaltsstoffprofil sind real, die Studienlage zu unterschiedlichen klinischen Effekten ist allerdings noch dünn.
Gelatinisiertes Pulver oder rohes Pulver, welches ist besser?
Für den Alltag ist gelatinisiertes Macapulver in den meisten Fällen die bessere Wahl. Bei der Gelatinisierung wird das Pulver unter Druck schonend erhitzt, wodurch die Stärke aufgeschlossen und ein Teil der goitrogenen Glucosinolate reduziert wird. Das Pulver ist dadurch leichter verdaulich und entspricht eher der traditionellen andinen Praxis, in der die Wurzel vor dem Verzehr gekocht, geröstet oder fermentiert wird. Rohes Macapulver ist eine moderne westliche Variante; es kann in höheren Dosen leichte Magen-Darm-Beschwerden oder Blähungen verursachen, und der höhere Glucosinolatgehalt ist gerade bei Schilddrüsenerkrankungen ein Vorbehalt.
Ist Maca bei Schilddrüsenerkrankungen sicher?
Maca gehört zur Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae), zu der auch Brokkoli, Kraut und Senf gehören. Wie andere Kreuzblütler enthält die Pflanze Glucosinolate, die bei sehr hohen konzentrierten Dosen goitrogen wirken können, also die Aufnahme von Jod in die Schilddrüse beeinflussen. In den üblichen Mengen als Nahrungsmittel ist das in der andinen Tradition kein Problem, und gelatinisiertes Pulver enthält weniger Glucosinolate als rohes. Wenn du an einer Schilddrüsenunterfunktion oder einer anderen Schilddrüsenerkrankung leidest, sprich vor dem Beginn einer höher dosierten konzentrierten Einnahme mit deiner Ärztin oder deinem Arzt und greif eher zur gelatinisierten Form.
Wie lange darf ich Maca einnehmen?
In der andinen Tradition wird Maca als Grundnahrungsmittel täglich gegessen. Für ergänzende Einnahmen in pulverisierter oder konzentrierter Form sind formal festgelegte maximale Anwendungsdauern nicht etabliert, weil keine entsprechende EMA-HMPC-Monografie existiert. Eine sinnvolle Voreinstellung sind Anwendungsphasen von acht bis zwölf Wochen mit anschließender Pause, vor allem bei konzentrierten Extrakten. Beobachte, wie sich Verdauung, Energie und Schlaf verändern. Wenn Beschwerden anhalten oder sich verschlechtern, brich die Einnahme ab und sprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Rechtlicher Hinweis: Die Darstellung historischer Bedeutung und traditioneller Verwendung dient der Einordnung im Rahmen unseres Pflanzenlexikons. Sie ist keine gesundheitsbezogene Angabe für ein Produkt, kein Heilversprechen und kein Ersatz für medizinische Beratung. Welche Aussagen auf Produktetiketten, Produktseiten oder in Werbung zulässig sind, richtet sich nach den jeweils geltenden rechtlichen Vorgaben.