Echter Salbei
In Kürze
Zusammenfassung der Erkenntnisse zum schnellen Nachschlagen
Salbei hat eine lange europäische Arznei- und Gartentradition. Antike Texte beschreiben Salbeipflanzen, deren genaue Art heute nicht sicher feststeht. Im 9. Jahrhundert eröffnete Walahfrid Strabo seine Pflanzenporträts im Hortulus mit Salbei. Später pries ihn das Salernitanische Gesundheitsgedicht. Diese Zeugnisse belegen seinen historischen Stellenwert. Die überlieferten Anwendungen und die botanische Zuordnung unterscheiden sich je nach Epoche und Quelle.
Kleinere Studien am Menschen liefern Hinweise auf einen Nutzen bestimmter Salbeiextrakte bei Hitzewallungen. In älteren offenen Untersuchungen wussten die Beteiligten, welches Präparat sie erhielten. Daneben gibt es Studien mit einem Vergleichspräparat ohne Wirkstoff (Placebo). Dazu gehört eine vom Hersteller finanzierte Untersuchung von 2021 mit 80 Frauen. Kombinationen mit Luzerne und unterschiedliche Extrakte sind getrennt zu beurteilen. Die Ergebnisse lassen sich nicht auf eine gewöhnliche Tasse Salbeitee übertragen.
Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) führt Salbeiblätter für vier traditionelle Anwendungen: leichte Verdauungsbeschwerden, übermäßiges Schwitzen, Entzündungen im Mund- und Rachenraum sowie leichte Hautentzündungen. Zubereitung und Dosierung richten sich nach dem Anwendungsgebiet. Auch Tee enthält Thujon. Konzentriertes Salbeiöl gehört nicht zur Selbstbehandlung. Arzneiliche Salbeizubereitungen werden in Schwangerschaft und Stillzeit sowie unter 18 Jahren mangels ausreichender Sicherheitsdaten nicht empfohlen.
Klinische Evidenz ↔ Historische BedeutungWir zeigen zwei getrennte Kategorien von Evidenz: klinische Evidenz aus modernen Studien und historische Bedeutung aus dokumentierter Heiltradition. Beide sind wertvoll, aber sie beantworten unterschiedliche Fragen.Mehr lesen
In jedem unserer Lexikoneinträge bewerten wir zwei unterschiedliche Kategorien von Evidenz: Die in Studien verwendete klinische Evidenz erfüllt einen engeren, aber für die wissenschaftliche Beweisführung wichtigen Maßstab. Gleichzeitig sind die hunderttausenden weltweit vorkommenden Pflanzenarten bis heute nur teilweise in modernen Studien erfasst und getestet worden.
Darüber hinaus erheben unsere Experten für jeden Eintrag einen umfassenden Überblick darüber, wo und seit wann eine Pflanze in verschiedenen Naturheilkundetraditionen zum Einsatz gekommen ist. Wenn eine Pflanze in zahlreichen Kulturen über viele Generationen hinweg als Heilpflanze verwendet wurde, sollte auch diese historische Bedeutung sichtbar werden.
Wir meinen: Ein wirklich aussagekräftiger Überblick entsteht erst, wenn beide Kategorien nebeneinander dargestellt werden. Was in welche Kategorie fällt, kommunizieren wir hier transparent.
Überblick
Der Gemeine oder Echte Salbei (Salvia officinalis) ist ein aromatischer Halbstrauch aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Seine graugrünen, samtigen Blätter duften würzig und leicht kampferartig. Sie werden seit Jahrhunderten in der europäischen Küche und Heilkunde verwendet. Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) führt bestimmte Blattzubereitungen als traditionelle pflanzliche Arzneimittel bei leichten Verdauungsbeschwerden wie Sodbrennen und Blähungen sowie bei übermäßigem Schwitzen. Gurgel- und Spüllösungen gehören zu den traditionellen Anwendungen bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum.
In Österreich ist Salbei vor allem als Hausmittel bei Halsbeschwerden bekannt. Zu seinen Inhaltsstoffen gehören Thujon, 1,8-Cineol und Kampfer im ätherischen Öl sowie Rosmarinsäure und Carnosinsäure. Kleinere Studien zu bestimmten Extrakten liefern Hinweise auf eine Linderung von Hitzewallungen in den Wechseljahren. Für gewöhnlichen Salbeitee ist diese Wirkung damit nicht belegt. Bei der Sicherheit kommt es auf Zubereitung, Menge und Dauer an: Auch Tee enthält Thujon, während ätherisches Salbeiöl besonders hoch konzentriert ist.
Geschichte
Antike Autoren beschrieben Salbeipflanzen unter Namen wie elelisphakon und salvia. Plinius nennt unter anderem Anwendungen an Wunden und als harntreibendes Mittel. Die genaue heutige Art lässt sich aus solchen Beschreibungen nicht sicher bestimmen. Der bekannte Spruch „Warum sollte ein Mensch sterben, dem Salbei im Garten wächst?“ stammt aus dem mittelalterlichen Salernitanischen Gesundheitsgedicht. Er zeigt den damaligen Ruf der Pflanze, ist aber kein Versprechen ihrer Wirksamkeit.
Im Hortulus des Walahfrid Strabo aus dem 9. Jahrhundert eröffnet der Salbei die Pflanzenporträts. Spätere Kräuterbücher führen seine medizinische Verwendung weiter. In King’s American Dispensatory von 1898 sind Salbeiaufgüsse zum Gurgeln und gegen starkes Schwitzen beschrieben. Heute nennen die EMA und die deutsche Kommission E Anwendungen bei Verdauungsbeschwerden, übermäßigem Schwitzen und Entzündungen im Mund- und Rachenraum. Salbeitee und Salbeibonbons sind auch im deutschsprachigen Alltag vertraut.
Wirkmechanismus
Das ätherische Öl des Salbeis enthält unter anderem Thujon, 1,8-Cineol und Kampfer. Ihr Anteil schwankt je nach Herkunft, Pflanze und Zubereitung. Im Blatt kommen außerdem Gerbstoffe und Rosmarinsäure vor. Carnosinsäure und Carnosol gehören zur Stoffgruppe der Diterpene und sind ebenfalls im Blatt enthalten. Für die Sicherheit ist besonders der Thujongehalt wichtig. Aus dem Duft oder der Stärke des Tees lässt er sich nicht zuverlässig ableiten.
Im Labor wurden für Salbeiextrakte oder einzelne Inhaltsstoffe krampflösende Eigenschaften beschrieben. Sie wirkten dort außerdem zusammenziehend auf Gewebe und gegen Bakterien. Solche Befunde können manche traditionelle Anwendungen nachvollziehbar machen. Sie zeigen jedoch nicht, wie stark ein Tee oder eine Gurgellösung Beschwerden beim Menschen lindert. Dafür sind Untersuchungen am Menschen mit der jeweiligen Zubereitung nötig.
Zu Hitzewallungen gibt es kleinere Studien am Menschen. Bommer und Kollegen untersuchten 2011 ein Präparat aus frischen Salbeiblättern über acht Wochen. 71 Frauen nahmen teil, 69 gingen in die Auswertung ein. Die Beschwerden nahmen ab. Eine Vergleichsgruppe mit einem Präparat ohne Wirkstoff (Placebo) fehlte, weshalb sich der Behandlungseffekt nicht sicher bestimmen lässt. An der Studie waren Personen aus dem Herstellerunternehmen beteiligt. De Leo und Kollegen untersuchten 1998 eine Kombination aus Salbei und Luzerne bei 30 Frauen. Daraus lässt sich keine Wirkung von Salbei allein ableiten. Eine 2021 veröffentlichte, vom Hersteller finanzierte Studie mit 80 Frauen verglich einen Salbeiextrakt vier Wochen lang mit Placebo. Sie berichtete geringere Werte für Wechseljahresbeschwerden und Hitzewallungen als in der Placebogruppe.
Bei akuten Halsschmerzen wurde 2006 ein bestimmtes Salbeiextrakt-Spray untersucht. Die Studie umfasste zwei Teile mit insgesamt 286 Teilnehmenden. Die ausgewählte Zubereitung mit 15 Prozent Extrakt linderte die Schmerzen kurzfristig stärker als ein Vergleichsspray mit sehr wenig Extrakt, das als Placebo diente. Das Ergebnis gilt nicht automatisch für Tee, Bonbons oder andere Sprays. Die EMA ordnet die vier Anwendungen der Blätter weiterhin als traditionell ein: leichte Verdauungsbeschwerden, übermäßiges Schwitzen, Entzündungen im Mund- und Rachenraum sowie leichte Hautentzündungen. Umfang und Qualität der Studien erlauben keine pauschale Aussage zur Wirksamkeit sämtlicher Salbeipräparate.
Wirksamkeit
| Ziel | Klasse | Note | Wirkung | Studien | Quellen |
|---|---|---|---|---|---|
| Übermäßiges Schwitzen und Hitzewallungen in den WechseljahrenBommer und Kollegen berichteten 2011 bei 69 ausgewerteten Frauen über weniger Hitzewallungen. Alle erhielten das Salbeipräparat und wussten davon. Eine Vergleichsgruppe mit einem Präparat ohne Wirkstoff (Placebo) fehlte. De Leo und Kollegen untersuchten 1998 eine Kombination aus Salbei und Luzerne bei 30 Frauen. Eine vom Hersteller finanzierte Studie von 2021 mit 80 Frauen verglich einen bestimmten Salbeiextrakt mit Placebo und berichtete geringere Beschwerdewerte bei Hitzewallungen. Die Studien unterscheiden sich in ihrem Aufbau und den verwendeten Präparaten. Eine Wirkung von gewöhnlichem Tee ist damit nicht belegt.Frauen nach der letzten Regelblutung (Menopause) mit Hitzewallungen und damit verbundenem Schwitzen | VorläufigVorläufige Forschung. Erste kleine Studien deuten einen Effekt an, sind aber noch nicht repliziert. | CEvidenzqualität C. Gemischte oder begrenzte Evidenz. Kleine Studien, Signale, oder traditionelle Anwendung mit EMA HMPC Monographie zur traditionellen Anwendung. Dies ist eine Evidenzbewertung, kein Produktversprechen. | Hinweise auf Linderung | [1][2][3] | |
| Leichte Verdauungsbeschwerden, etwa Sodbrennen und BlähungenDie EMA nennt Zubereitungen aus Salbeiblättern zur Linderung leichter Verdauungsbeschwerden wie Sodbrennen und Blähungen als traditionelle Anwendung. Diese Einordnung beruht auf langjährigem Gebrauch und einer nachvollziehbaren möglichen Wirkung. Aussagekräftige Studien am Menschen zu dieser konkreten Anwendung sind begrenzt.Erwachsene mit leichten Verdauungsbeschwerden | TraditionellTraditioneller Gebrauch. Lange Anwendung in Volksmedizin oder offizieller EMA HMPC Monographie zur traditionellen Anwendung. | DEvidenzqualität D. Vorläufige Hinweise. Eine kleine Studie, ein Pilotbefund oder Labor- bzw. Tiermodell. Klinische Relevanz unklar. Dies ist eine Evidenzbewertung, kein Produktversprechen. | Traditionelle Anwendung | [6] | |
| Leichte Entzündungen im Mund- und RachenraumDie EMA beschreibt Gurgel- und Spüllösungen aus Salbeiblättern als traditionelle Anwendung. Hubbert und Kollegen untersuchten 2006 ein Extrakt-Spray bei akuter Rachenentzündung. Die ausgewählte Zubereitung mit 15 Prozent Extrakt verringerte die Schmerzen kurzfristig stärker als ein Vergleichsspray mit sehr wenig Extrakt, das als Placebo diente. Stärke und Dosierung unterscheiden sich von einer selbst zubereiteten Gurgellösung.Erwachsene, die Salbei als Gurgellösung, Spülung oder bestimmtes Extrakt-Spray anwenden | VorläufigVorläufige Forschung. Erste kleine Studien deuten einen Effekt an, sind aber noch nicht repliziert. | CEvidenzqualität C. Gemischte oder begrenzte Evidenz. Kleine Studien, Signale, oder traditionelle Anwendung mit EMA HMPC Monographie zur traditionellen Anwendung. Dies ist eine Evidenzbewertung, kein Produktversprechen. | Traditionelle Anwendung | [4][6] | |
| Thujonbedingte Risiken, besonders bei konzentriertem SalbeiölHohe Thujondosen können Krampfanfälle auslösen. Vergiftungen sind insbesondere nach der Einnahme von Salbeiöl beschrieben. Auch Tee enthält unterschiedliche Mengen Thujon. Für Arzneizubereitungen, die den Vorgaben der EMA-Monografie entsprechen, gelten Grenzwerte und konkrete Dosierungen. Die Monografie fasst Angaben zu Anwendung und Sicherheit zusammen. Blatttee ist deshalb weder pauschal zu verbieten noch grundsätzlich unbedenklich. Diese Angaben betreffen die Sicherheit und sagen nichts über die Behandlungswirkung aus.Menschen, die Salbeizubereitungen einnehmen, besonders konzentriertes Öl | UnzureichendUnzureichende Datenlage. Keine belastbaren Studien oder traditionelle Quellen verfügbar. | IEvidenzqualität I (Unzureichend). Nicht genug Evidenz für eine Aussage. Weitere Forschung notwendig. Dies ist eine Evidenzbewertung, kein Produktversprechen. | Vermeide hohe Thujondosen | [5][6] |
Anwendung
Formen und Zubereitung
Für einen Salbeitee bei leichten Verdauungsbeschwerden übergießt du 1 bis 2 Gramm getrocknete, geschnittene Blätter mit 150 Millilitern kochendem Wasser. Lass den Tee zugedeckt nach Packungsangabe ziehen, meist etwa zehn Minuten, und seihe ihn ab. Wiegen ist genauer als das Abmessen mit einem Teelöffel. Diese arzneiliche Zubereitung ist für Erwachsene vorgesehen. Sie unterscheidet sich von kleinen Salbeimengen als Küchengewürz. Zum Gurgeln nennt die EMA 2,5 Gramm geschnittene Salbeiblätter auf 100 Milliliter kochendes Wasser. Nach dem Ziehen und Abseihen lässt du den Aufguss auf eine angenehm warme Temperatur abkühlen. Gurgle damit dreimal täglich und spucke die Lösung anschließend aus. Für fertige Mundspülungen und Extrakte gelten die jeweiligen Packungsangaben. Gib kein ätherisches Salbeiöl als Ersatz für die Blätter in diese Gurgellösung.
Dosierung
Für Erwachsene nennt die EMA bei leichten Verdauungsbeschwerden den Aufguss aus 1 bis 2 Gramm Blatt dreimal täglich. Bei übermäßigem Schwitzen sind die Angaben des jeweiligen Arzneimittels maßgeblich. Eine einheitliche Dosis für alle Extrakte gibt es nicht. Halten Verdauungsbeschwerden länger als zwei Wochen oder Halsbeschwerden länger als eine Woche an, lass sie ärztlich abklären. Bei übermäßigem Schwitzen empfiehlt die EMA eine Abklärung, wenn nach sechs Wochen keine Besserung eintritt. Die Anwendungsdauer richtet sich nach dem Präparat und den Beschwerden. Die Thujonmenge hängt unter anderem vom Ausgangsmaterial und der Zubereitung ab und lässt sich bei selbst gesammelten Blättern nicht zuverlässig abschätzen. Verwende Salbei als Arzneimittel nicht länger oder höher dosiert als vorgesehen. Lass neues, unerklärtes Schwitzen, Nachtschweiß mit Fieber oder Gewichtsverlust frühzeitig ärztlich abklären.
Sicherheit
Verwechslungen
Ähnliche Pflanzen und Verwechslungen
Muskatellersalbei (Salvia sclarea)
Muskatellersalbei (Salvia sclarea) hat größere, breitere Blätter und ein anderes, muskatartiges Aroma. Er ist nicht mit dem Echten Salbei gleichzusetzen. Die Angaben zu Salbeitee und zur EMA-Blattmonografie gelten für Salvia officinalis und dürfen nicht auf Muskatellersalbei übertragen werden.
Salvia divinorum
Salvia divinorum stammt aus Mexiko und ist eine andere Art. Ihr Inhaltsstoff Salvinorin A kann intensive Wahrnehmungsveränderungen, Halluzinationen und Kontrollverlust auslösen. Die Pflanze gehört zu eigenen mazatekischen Heil- und Ritualtraditionen und ist kein Ersatz für Küchensalbei oder Salbeitee.
Häufige Fragen
Wie bereite ich eine Salbei-Gurgellösung zu?
Für Erwachsene nennt die EMA 2,5 Gramm geschnittene Salbeiblätter auf 100 Milliliter kochendes Wasser. Lass den Aufguss nach Packungsangabe ziehen, seihe ihn ab und lass ihn auf eine angenehm warme Temperatur abkühlen. Gurgle damit dreimal täglich und spucke ihn danach aus. Bei Halsbeschwerden, die länger als eine Woche anhalten, oder bei Fieber und ausgeprägten Schluckbeschwerden brauchst du eine ärztliche Abklärung.
Was ist Thujon, und warum ist es relevant?
Thujon ist ein Bestandteil des ätherischen Salbeiöls. In hoher Dosis kann es Krampfanfälle auslösen. Es geht auch in Tee über. Die Menge schwankt und ist nicht grundsätzlich bedeutungslos. Besonders konzentriert ist ätherisches Öl, das du nicht zur Selbstbehandlung einnehmen solltest. Für Arzneizubereitungen sind die geprüfte Produktqualität, Dosierung und Anwendungsdauer entscheidend. Halte dich an die Hinweise des jeweiligen Arzneimittels und verwende es nicht dauerhaft ohne passende medizinische Begleitung.
Was sollten Schwangere vor der Anwendung von Salbei wissen?
Die EMA empfiehlt arzneiliche Salbeizubereitungen in der Schwangerschaft nicht, weil ausreichende Sicherheitsdaten fehlen. Das betrifft auch die Anwendung als Arzneitee. Kleine Mengen als Küchengewürz sind davon zu unterscheiden. Wenn du während der Schwangerschaft Hals- oder Verdauungsbeschwerden behandeln möchtest, besprich eine geeignete Möglichkeit mit deiner Ärztin, deinem Arzt oder deiner Hebamme. Ätherisches Salbeiöl solltest du nicht einnehmen.
Warum wird Salbei in der Stillzeit gemieden?
Für Salbei fehlen verlässliche Daten zur Sicherheit in der Stillzeit. Er wird traditionell zur Verringerung der Milchmenge verwendet, doch die medizinische Datenbank LactMed nennt keine wissenschaftlichen Studien, die diese Wirkung untersuchen. Daraus lässt sich weder eine sichere Abstillmethode noch eine zuverlässige Dosierung ableiten. Wenn du abstillen möchtest oder zu viel Milch bildest, lass dich von einer Hebamme oder Stillberaterin begleiten.
6 Belege.
- Bommer S, Klein P, Suter A. First time proof of sage's tolerability and efficacy in menopausal women with hot flushes. 2011. doi:10.1007/s12325-011-0027-z
- De Leo V, Lanzetta D, Cazzavacca R, Morgante G. [Treatment of neurovegetative menopausal symptoms with a phytotherapeutic agent]. 1998. PMID:9677811
- Dimpfel W, Chiegoua Dipah GN, Bommer S. Effectiveness of Menosan® Salvia officinalis in the treatment of a wide spectrum of menopausal complaints. A double-blind, randomized, placebo-controlled, clinical trial. 2021. doi:10.1016/j.heliyon.2021.e05910
- Hubbert M, Sievers H, Lehnfeld R, Kehrl W. Efficacy and tolerability of a spray with Salvia officinalis in the treatment of acute pharyngitis - a randomised, double-blind, placebo-controlled study with adaptive design and interim analysis. 2006. PMID:16504956
- Walch SG, Kuballa T, Stühlinger W, Lachenmeier DW. Determination of the biologically active flavour substances thujone and camphor in foods and medicines containing sage (Salvia officinalis L.). 2011. doi:10.1186/1752-153X-5-44
- European Medicines Agency, Committee on Herbal Medicinal Products. Assessment report on Salvia officinalis L., folium and Salvia officinalis L., aetheroleum, Revision 1. 2016. Quelle
Rechtlicher Hinweis: Die Darstellung historischer Bedeutung und traditioneller Verwendung dient der Einordnung im Rahmen unseres Pflanzenlexikons. Sie ist keine gesundheitsbezogene Angabe für ein Produkt, kein Heilversprechen und kein Ersatz für medizinische Beratung. Welche Aussagen auf Produktetiketten, Produktseiten oder in Werbung zulässig sind, richtet sich nach den jeweils geltenden rechtlichen Vorgaben.