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Fenchel

Foeniculum vulgare Mill.
Quellen
5 ausgewiesen
WofürTraditioneller Kräutertee bei leichten Verdauungsbeschwerden Erwachsener, auch in Mischungen mit Anis und Kümmel.
Klinische Evidenz
Historische Bedeutung
97Außergewöhnlich hohe historische Bedeutung
SicherheitMit VorsichtBeachte bei kurzzeitiger arzneilicher Anwendung die Vorgaben auf der Packung. Auch Tee kann Estragol enthalten. Kinder unter vier Jahren sowie Schwangere und Stillende sollen Fenchel nicht zur Selbstbehandlung verwenden. Beachte auch Allergien auf Fenchel, verwandte Doldenblütler und Beifußpollen.
Tradition
Übliche Zubereitungen
Samen zerstoßenTeeTinkturSirupÄtherisches Öl Vorsicht

In Kürze

Zusammenfassung der Erkenntnisse zum schnellen Nachschlagen

Fenchel ist seit der Antike schriftlich belegt. Dioskurides und Plinius beschrieben unterschiedliche Pflanzenteile und Anwendungen. Im frühen Mittelalter nennt das Capitulare de villis Fenchel unter den gewünschten Gartenpflanzen der königlichen Güter. Walahfrid Strabos Hortulus beschreibt auch medizinische Verwendungen. Spätere Arzneibücher und die heutige Kräuterkunde führen die Überlieferung fort. Die Quellen belegen eine lange Geschichte. Sie zeigen aber nicht, dass Fenchel in all diesen Traditionen ohne Unterbrechung und unabhängig voneinander verwendet wurde.

Die EMA erkennt die traditionelle Anwendung von Süß- und Bitterfenchelfrüchten bei leichten krampfartigen Magen-Darm-Beschwerden mit Blähungen an. Laborbefunde liefern dafür mögliche Erklärungen. Studien an Menschen reichen bisher aber nicht aus, um diese Wirkung zuverlässig nachzuweisen.

Bei Säuglingskoliken wurden unter anderem eine Fenchelöl-Emulsion und ein Extrakt aus Kamille, Fenchel und Melisse untersucht. Die Ergebnisse lassen sich nicht auf selbst aufgebrühten Fencheltee übertragen. Auch Tee kann Estragol enthalten. Die aufgenommene Menge dieses Inhaltsstoffs soll aus Sicherheitsgründen möglichst gering bleiben. Die EMA empfiehlt die arzneiliche Anwendung nicht für Kinder unter vier Jahren. Für ältere Kinder gelten zusätzliche Vorgaben zur Estragolmenge und zur Anwendungsdauer.

Klinische Evidenz ↔ Historische Bedeutung
Wir zeigen zwei getrennte Kategorien von Evidenz: klinische Evidenz aus modernen Studien und historische Bedeutung aus dokumentierter Heiltradition. Beide sind wertvoll, aber sie beantworten unterschiedliche Fragen.
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In jedem unserer Lexikoneinträge bewerten wir zwei unterschiedliche Kategorien von Evidenz: Die in Studien verwendete klinische Evidenz erfüllt einen engeren, aber für die wissenschaftliche Beweisführung wichtigen Maßstab. Gleichzeitig sind die hunderttausenden weltweit vorkommenden Pflanzenarten bis heute nur teilweise in modernen Studien erfasst und getestet worden.

Darüber hinaus erheben unsere Experten für jeden Eintrag einen umfassenden Überblick darüber, wo und seit wann eine Pflanze in verschiedenen Naturheilkundetraditionen zum Einsatz gekommen ist. Wenn eine Pflanze in zahlreichen Kulturen über viele Generationen hinweg als Heilpflanze verwendet wurde, sollte auch diese historische Bedeutung sichtbar werden.

Wir meinen: Ein wirklich aussagekräftiger Überblick entsteht erst, wenn beide Kategorien nebeneinander dargestellt werden. Was in welche Kategorie fällt, kommunizieren wir hier transparent.

01
Überblick

Überblick

Fenchel (Foeniculum vulgare) ist ein aromatisches, meist mehrjähriges Kraut aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Seine fein gefiederten Blätter sind fast haarartig, sein Duft erinnert süßlich an Anis. Verwendet werden vor allem die reifen Früchte, im Alltag Fenchelsamen genannt. Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) beschreibt Süß- und Bitterfenchelfrüchte als traditionelle pflanzliche Arzneimittel. Die Anwendungen umfassen leichte krampfartige Magen-Darm-Beschwerden mit Blähungen und die Förderung des Abhustens bei Erkältungshusten. Diese Einstufung beruht auf langjähriger Anwendung. Sie bedeutet nicht, dass die Wirkung durch Studien an Menschen gesichert ist.

In Österreich und im deutschsprachigen Raum ist Fenchel als Gartenkraut und als Bestandteil des Fenchel-Anis-Kümmel-Tees bekannt. Sein ätherisches Öl enthält unter anderem Anethol, Fenchon und Estragol. Auch Tee kann Estragol enthalten. Die Menge hängt von den Früchten und der Zubereitung ab. Für die arzneiliche Anwendung gelten deshalb Altersgrenzen und eine begrenzte Anwendungsdauer. Gib Säuglingen keinen Fencheltee als Hausmittel.

02
Geschichte

Geschichte

Fenchel ist seit der griechisch-römischen Antike als Heil- und Nahrungspflanze dokumentiert. Dioskurides beschreibt in De materia medica unter marathron verschiedene Verwendungen von Kraut, Früchten, Wurzel und Saft. Plinius nennt Fenchel als Küchenzutat und führt zahlreiche damalige Heilanwendungen an. Diese Texte belegen die historische Bedeutung der Pflanze, nicht die Wirksamkeit der beschriebenen Mittel.

Im mittelalterlichen Europa war Fenchel eine Garten- und Heilpflanze. Walahfrid Strabo widmet ihm im Hortulus aus dem 9. Jahrhundert einen eigenen Abschnitt und nennt unter anderem Anwendungen bei Bauchbeschwerden. Das Capitulare de villis aus der Zeit um 800 führt Fenchel unter den gewünschten Pflanzen für die königlichen Güter auf. Die Liste selbst enthält keine Heilanweisung. Spätere Arzneibücher führen die Verwendung fort. Heute ist Fenchel-Anis-Kümmel ein vertrauter Kräutertee, und die EMA beschreibt die arzneiliche Verwendung von Fenchelfrüchten als traditionelle Anwendung.

03
Wirkmechanismus

Wirkmechanismus

Der Duftstoff trans-Anethol prägt den süßen Anisduft des Fenchels. Er gehört zur Stoffgruppe der Phenylpropene und ist ein Hauptbestandteil des ätherischen Öls von Süßfenchel (var. dulce). Bitterfenchel (var. vulgare) enthält mehr Fenchon, einen bitter schmeckenden Stoff aus der Gruppe der Monoterpen-Ketone. Im Labor wurden Fenchelextrakte und ätherisches Öl an isolierten Muskeln untersucht, etwa aus dem Darm von Versuchstieren. Diese Versuche zur Muskelentspannung liefern eine mögliche Erklärung für die traditionelle Anwendung bei Krämpfen und Blähungen. Einen entsprechenden Nutzen einer Tasse Tee beim Menschen belegen sie nicht.

Estragol ist ein weiterer Bestandteil des Fenchelöls und kann auch in den Tee übergehen. In Untersuchungen an Nagetieren wurde es als erbgutschädigend und krebserzeugend eingestuft. Die mit pflanzlichen Arzneimitteln aufgenommene Menge soll deshalb möglichst gering bleiben. Aus diesen Befunden lässt sich weder eine pauschale Entwarnung für Tee noch ein beziffertes Krebsrisiko durch eine einzelne Tasse ableiten. Experimentelle Hinweise auf hormonelle Wirkungen einzelner Inhaltsstoffe belegen ebenfalls keinen hormonellen Nutzen von Fencheltee beim Menschen.

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) stuft Süß- und Bitterfenchelfrüchte als traditionelle pflanzliche Arzneimittel ein. Das gilt unter anderem für leichte krampfartige Magen-Darm-Beschwerden mit Blähungen und für Erkältungshusten. Die Kategorie „gut belegte Anwendung“ gilt für diese Monografien nicht. Laborversuche an isolierten Muskeln liefern mögliche Erklärungen für die traditionelle Anwendung. Sie ersetzen aber keine ausreichend zuverlässigen Studien an Menschen.

Alexandrovich und Kollegen (2003) teilten 125 Säuglinge nach dem Zufallsprinzip einer Fenchelöl-Emulsion oder einem Scheinpräparat zu. Mit der Emulsion gingen die Kolikbeschwerden stärker zurück. Savino und Kollegen (2005) untersuchten bei 93 eingeschlossenen Säuglingen einen kombinierten Extrakt aus Kamille, Fenchel und Melisse und berichteten eine kürzere Schreidauer. Die Studien prüften unterschiedliche Präparate. Aus der zweiten lässt sich kein Nutzen von Fenchel allein ableiten. Beide Studien begründen weder eine Empfehlung für selbst zubereiteten Fencheltee noch eine gesicherte Langzeitsicherheit bei Säuglingen. Die aktuelle EMA-Altersgrenze gilt weiterhin.

04
Anwendung

Anwendung

Formen und Zubereitung

Halte dich bei einem fertigen Arzneitee an die Zubereitungsanleitung auf der Packung. Zerdrücke die Früchte nicht zusätzlich auf eigene Faust, denn dadurch kann mehr Estragol in den Tee gelangen. Für die im Abschnitt Dosierung genannte Erwachsenenmenge nennen die EMA-Monografien 1,5 g Früchte auf 250 ml kochendes Wasser und 15 Minuten Ziehzeit. Lass den Tee zugedeckt ziehen und seih ihn danach ab. Fenchel-Anis-Kümmel-Tee kombiniert die Früchte dieser drei Pflanzen. Das Mischungsverhältnis hängt vom Produkt oder Rezept ab. Bei einem Arzneitee gelten dessen Zubereitung, Dosierung und Altersgrenzen. Die Mischung ist nicht grundsätzlich für Säuglinge oder Kinder geeignet. Dosiere konzentriertes Fenchelöl niemals nach einer Teeanleitung.

Dosierung

Für Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren nennen die EMA-Monografien bei leichten Verdauungsbeschwerden 1,5 g Fenchelfrüchte pro 250 ml Wasser, dreimal täglich, insgesamt 4,5 g pro Tag. Wende den Tee als Arzneimittel höchstens zwei Wochen an. Für Kinder unter vier Jahren wird die arzneiliche Anwendung nicht empfohlen. Bei Kindern von vier bis elf Jahren kommen nur dafür geeignete Präparate für kurze Zeit infrage. Mit einer „schwachen Tasse“ kannst du die Vorgaben zur Estragolmenge nicht zuverlässig einhalten. Lass dich dazu in der Apotheke oder kinderärztlich beraten. Richte dich bei Arzneimitteln nach der Packungsbeilage. Dosierungen eines Tees gelten nicht automatisch für Extrakte, Kapseln oder Sirupe. Bei Kindern von vier bis elf Jahren begrenzen die EMA-Monografien die Anwendung bei Verdauungsbeschwerden und Erkältungshusten auf weniger als eine Woche. Dabei gelten auch Vorgaben dazu, wie viel Estragol aufgenommen werden darf. Wenn Beschwerden anhalten oder sich verschlimmern, lass sie ärztlich abklären. Ätherisches Fenchelöl ist kein Ersatz für Tee. Nimm es nicht auf eigene Faust ein.

05
Sicherheit

Sicherheit

Sicherheitsprofil
Auch Fencheltee kann Estragol enthalten. Die Menge hängt von den verwendeten Früchten und der Zubereitung ab. Wenige Früchte oder eine kurze Ziehzeit garantieren keinen bestimmten Estragolgehalt. Die EMA empfiehlt die arzneiliche Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit wegen unzureichender Sicherheitsdaten nicht. Das gilt auch für Arzneitee. Nimm konzentriertes Fenchelöl nicht auf eigene Faust ein. Verwende Fenchel nicht, wenn du eine bekannte Allergie auf Fenchel, Anethol oder verwandte Doldenblütler wie Anis, Kümmel, Sellerie, Koriander und Dill hast. Laut EMA gilt das auch bei Beifußpollenallergie, weil dabei eine allergische Reaktion auf Fenchel möglich ist. Allergische Reaktionen können Haut oder Atemwege betreffen. Wie häufig sie auftreten, ist nicht bekannt. Für Kinder unter vier Jahren wird die arzneiliche Anwendung nicht empfohlen. Bei älteren Kindern musst du die Altersgrenze, kurze Anwendungsdauer und Vorgaben zur Estragolmenge des jeweiligen Präparats beachten.
06
Verwechslungen

Verwechslungen

Botanik
Familie
Apiaceae
Heimische Regionen
Mediterranean to Ethiopia and western Nepal (native), Austria and other parts of Central Europe (introduced), cultivated worldwide
Erntezeit
Ripe seeds August to September; leaves and stems through the growing season
Lebensraum
Fenchel wächst an sonnigen Standorten mit gut durchlässigem Boden. Sein natürliches Verbreitungsgebiet reicht vom Mittelmeerraum bis nach Äthiopien und Westnepal. In Österreich und vielen anderen Ländern wurde er eingeführt. Er versamt sich leicht und wird weltweit als Gewürz- und Gemüsepflanze angebaut. Beim Knollenfenchel werden die verdickten unteren Teile der Blätter genutzt, beim Gewürzfenchel vor allem die Früchte.
Erkennen & Sammeln
Fenchel ist ein aromatisches, meist mehrjähriges Kraut, das etwa eineinhalb bis zwei Meter hoch wird. Die Blätter sind mehrfach unterteilt und haben sehr schmale, fast fadenförmige Abschnitte. Im Sommer erscheinen gelbe Blüten in Doppeldolden. Dabei bilden mehrere kleine schirmförmige Blütengruppen zusammen einen größeren Schirm. Die länglichen, gerippten Früchte zerfallen in zwei Teilfrüchte und duften anisartig. Verwechslungsgefahr besteht mit giftigen Doldenblütlern: Der tödlich giftige Gefleckte Schierling (Conium maculatum) hat weiße Blüten und meist purpurn gefleckte Stängel. Einzelne Merkmale oder der Geruch reichen für eine sichere Bestimmung nicht aus. Sammle nur Pflanzen, die du sicher bestimmen kannst.

Ähnliche Pflanzen und Verwechslungen

Lebensgefahr

Gefleckter Schierling (Conium maculatum)

Der Gefleckte Schierling ist ein tödlich giftiger Doldenblütler. Er kann Fenchel im Wuchs ähneln, trägt aber weiße statt gelbe Blüten und meist purpurn gefleckte Stängel. Sein oft unangenehmer Geruch ist kein verlässlicher Bestimmungstest. Lass unbestimmte Pflanzen in der Natur und am Gartenrand stehen.

Unangenehm

Anis (Pimpinella anisum)

Anis (Pimpinella anisum) ist ein verwandter Doldenblütler mit ähnlichem Duft und ähnlicher traditioneller Verwendung. Er bleibt meist deutlich niedriger und trägt weiße Blüten. Seine unteren Blätter sind breiter als die fein zerteilten Fenchelblätter. Beide Arten werden in Fenchel-Anis-Kümmel-Tee kombiniert, sind aber unterschiedliche Pflanzen.

Zum Eintrag: Anis
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Häufige Fragen

Häufige Fragen

Darf ich meinem Baby Fencheltee geben?

Die EMA empfiehlt Fenchel als pflanzliches Arzneimittel für Kinder unter vier Jahren nicht, weil ausreichende Daten fehlen. Das gilt auch für Fencheltee. Bei einer selbst zubereiteten „schwachen Tasse“ sind weder die Dosis für Säuglinge noch die aufgenommene Estragolmenge verlässlich geprüft. Wenn dein Baby anhaltend schreit oder Verdauungsbeschwerden hat, lass dich kinderärztlich beraten. Setze Fencheltee oder Fenchelöl nicht zur Selbstbehandlung ein.

Was ist Fenchel-Anis-Kümmel?

Fenchel-Anis-Kümmel ist eine verbreitete Kräuterteemischung aus den Früchten von Fenchel, Anis und Kümmel. Alle drei Pflanzen werden traditionell bei leichten Verdauungsbeschwerden verwendet. Rezepturen und Mischungsverhältnisse unterscheiden sich. Gleiche Teile sind nur eine Möglichkeit. Die traditionelle Verwendung bedeutet nicht, dass jede Mischung als Kindertee geeignet ist. Bei Arzneitees beachtest du die Packungsbeilage und die Altersgrenzen.

Soll ich Fenchelsamen vor dem Aufbrühen zerdrücken?

Richte dich bei Arzneitee nach der Zubereitungsanleitung auf der Packung. Beim Zerdrücken der Früchte, die im Alltag Fenchelsamen heißen, kann auch mehr Estragol in den Tee gelangen. Die EMA hat zerkleinerte Früchte deshalb aus den Monografien von 2024 herausgenommen. Zerdrücke die Früchte nicht zusätzlich auf eigene Faust.

Ist ätherisches Fenchelöl dasselbe wie Fencheltee?

Nein. Fencheltee ist ein wässriger Aufguss der Früchte. Ätherisches Fenchelöl wird durch Destillation gewonnen und ist konzentriert. Beide können Estragol enthalten, aber ihre Zusammensetzung und Dosierung unterscheiden sich erheblich. Die Sicherheitsbewertung eines Tees lässt sich daher nicht auf Öl übertragen. Verwende konzentriertes Fenchelöl nicht auf eigene Faust zum Einnehmen, besonders nicht zur Behandlung von Kindern. Auch für Arzneitee gelten die Hinweise zu Schwangerschaft, Stillzeit und Altersgrenzen.

08
Quellen

5 Belege.

  1. European Medicines Agency, HMPC. European Union herbal monograph on sweet fennel fruit, Revision 1. 2024. Quelle
  2. European Medicines Agency, HMPC. European Union herbal monograph on bitter fennel fruit, Revision 1. 2024. Quelle
  3. European Medicines Agency, HMPC. Assessment report on bitter and sweet fennel fruit, Revision 1. 2024. Quelle
  4. Irina Alexandrovich; Olga Rakovitskaya; Elena Kolmo; Tatyana Sidorova; Sergei Shushunov. The effect of fennel (Foeniculum Vulgare) seed oil emulsion in infantile colic: a randomized, placebo-controlled study. 2003. PMID:12868253
  5. Francesco Savino; Francesco Cresi; Emanuele Castagno; Leandra Silvestro; Roberto Oggero. A randomized double-blind placebo-controlled trial of a standardized extract of Matricariae recutita, Foeniculum vulgare and Melissa officinalis (ColiMil) in the treatment of breastfed colicky infants. 2005. doi:10.1002/ptr.1668

Rechtlicher Hinweis: Die Darstellung historischer Bedeutung und traditioneller Verwendung dient der Einordnung im Rahmen unseres Pflanzenlexikons. Sie ist keine gesundheitsbezogene Angabe für ein Produkt, kein Heilversprechen und kein Ersatz für medizinische Beratung. Welche Aussagen auf Produktetiketten, Produktseiten oder in Werbung zulässig sind, richtet sich nach den jeweils geltenden rechtlichen Vorgaben.