Artischocke
In Kürze
Zusammenfassung der Erkenntnisse zum schnellen Nachschlagen
Die Artischocke ist eine distelartige Pflanze aus dem Mittelmeerraum. Ihre noch geschlossenen Blütenköpfe werden als Gemüse gegessen, ihre Blätter als Arzneitee oder Extrakt verwendet. Antike Autoren beschrieben essbare Disteln. Ob sie damit die heutige Artischocke meinten und ob sie deren Blätter als Heilmittel nutzten, lässt sich nicht lückenlos belegen. Gut dokumentiert ist die neuere europäische Verwendung von Artischockenblättern bei Verdauungsbeschwerden.
Studien am Menschen liefern Hinweise, aber noch keinen gesicherten Nachweis: Holtmann und Kollegen (2003) fanden bei Menschen mit Reizmagen (funktioneller Dyspepsie) eine Besserung der Beschwerden gegenüber Placebo. Bundy und Kollegen (2008) beobachteten bei 75 Erwachsenen mit erhöhtem Cholesterin eine kleine Abnahme des Gesamtcholesterins. Solche Ergebnisse belegen weder eine Behandlung von Lebererkrankungen noch einen Schutz vor Herzinfarkt oder Schlaganfall.
Die EMA-Monografie, die offizielle Bewertung der Europäischen Arzneimittel-Agentur, nennt die traditionelle Anwendung bei Völlegefühl und Blähungen. Halte dich bei Tee und Extrakten an die jeweilige Packungsbeilage. Bei Gallensteinen, Erkrankungen der Leber oder Gallenwege sowie einer Allergie gegen Korbblütler sind Artischockenblatt-Arzneimittel nicht geeignet. Für Schwangerschaft, Stillzeit und Kinder unter zwölf Jahren wird die Anwendung nicht empfohlen, weil dazu keine ausreichenden Daten vorliegen.
Klinische Evidenz ↔ Historische BedeutungWir zeigen zwei getrennte Kategorien von Evidenz: klinische Evidenz aus modernen Studien und historische Bedeutung aus dokumentierter Heiltradition. Beide sind wertvoll, aber sie beantworten unterschiedliche Fragen.Mehr lesen
In jedem unserer Lexikoneinträge bewerten wir zwei unterschiedliche Kategorien von Evidenz: Die in Studien verwendete klinische Evidenz erfüllt einen engeren, aber für die wissenschaftliche Beweisführung wichtigen Maßstab. Gleichzeitig sind die hunderttausenden weltweit vorkommenden Pflanzenarten bis heute nur teilweise in modernen Studien erfasst und getestet worden.
Darüber hinaus erheben unsere Experten für jeden Eintrag einen umfassenden Überblick darüber, wo und seit wann eine Pflanze in verschiedenen Naturheilkundetraditionen zum Einsatz gekommen ist. Wenn eine Pflanze in zahlreichen Kulturen über viele Generationen hinweg als Heilpflanze verwendet wurde, sollte auch diese historische Bedeutung sichtbar werden.
Wir meinen: Ein wirklich aussagekräftiger Überblick entsteht erst, wenn beide Kategorien nebeneinander dargestellt werden. Was in welche Kategorie fällt, kommunizieren wir hier transparent.
Überblick
Die Artischocke (Cynara scolymus, auch Cynara cardunculus var. scolymus) ist eine bis zu zwei Meter hohe mediterrane Staude aus der Familie der Korbblütler. Ihre noch geschlossenen Blütenköpfe werden als Gemüse gegessen. Arzneilich verwendet werden dagegen die großen Laubblätter. Sie enthalten unter anderem Caffeoylchinasäuren wie Chlorogensäure sowie Bitterstoffe aus der Gruppe der Sesquiterpenlaktone. Artischockenblätter werden traditionell bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt, als Tee oder in Form von Extrakten.
Der Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) führt Artischockenblätter als traditionelles Mittel bei Verdauungsbeschwerden wie Völlegefühl und Blähungen. Diese Einstufung beruht allein auf der langjährigen Anwendung. Einen Wirksamkeitsnachweis durch Studien setzt sie nicht voraus. Eine Studie von Holtmann und Kollegen aus dem Jahr 2003 lieferte Hinweise auf eine Linderung bei Reizmagen (funktioneller Dyspepsie), also bei wiederkehrenden Magenbeschwerden ohne erkennbare organische Ursache. Bundy und Kollegen fanden 2008 zudem eine kleine Abnahme des Gesamtcholesterins, aber keinen statistisch nachweisbaren Unterschied beim LDL- und HDL-Cholesterin oder bei den Triglyzeriden. Diese Ergebnisse belegen keine verlässliche Behandlung erhöhter Blutfettwerte.
Geschichte
Essbare Disteln haben im Mittelmeerraum eine lange Geschichte. Der römische Naturforscher Plinius der Ältere beschrieb den Anbau einer Gartendistel („carduus“) bei Karthago und Córdoba. Solche antiken Pflanzennamen lassen sich jedoch nicht immer eindeutig der heutigen Kulturartischocke zuordnen. Sie belegen auch keine durchgehende arzneiliche Verwendung der Blätter. Die Geschichte des Gemüses und die Geschichte der Blattzubereitungen müssen deshalb getrennt betrachtet werden.
Heute kennst du die Artischocke in Österreich sowohl aus der Küche als auch aus der Apotheke. Für das Gemüse werden die ungeöffneten Blütenköpfe geerntet, für pflanzliche Arzneimittel die Blätter. Ein österreichisches Beispiel ist Cynarix: Es enthält Artischockenblätter-Trockenextrakt und wird traditionell zur Linderung von Verdauungsbeschwerden eingesetzt.
Wirkmechanismus
Eine mögliche Erklärung für die Anwendung bei Verdauungsbeschwerden ist, dass Artischockenblätter die Leber anregen, mehr Gallenflüssigkeit abzugeben. Galle dient der Verdauung von Fetten. Auf eine solche Anregung weisen Laborarbeiten und eine kleine Studie mit 20 Männern hin, denen ein Artischockenextrakt direkt in den Zwölffingerdarm gegeben wurde. Beteiligt sein könnten verschiedene phenolische Inhaltsstoffe, also Pflanzenstoffe wie die Caffeoylchinasäuren. Wie stark dieser Mechanismus nach dem Trinken eines Tees oder dem Schlucken einer Kapsel zur Linderung beiträgt, ist nicht abschließend geklärt.
Auch der Cholesterinstoffwechsel wird untersucht. In Zell- und Tierversuchen zeigten sich mögliche Effekte von Artischockenextrakten darauf, wie viel Cholesterin Leberzellen bilden und wie der Körper Gallensäuren verarbeitet. Solche Ergebnisse aus dem Labor belegen noch keinen verlässlichen Nutzen beim Menschen. Ob und wie stark sich Blutfettwerte verändern, hängt zudem vom verwendeten Extrakt und von der untersuchten Personengruppe ab.
Holtmann und Kollegen (2003) prüften einen Artischockenblattextrakt sechs Wochen lang im Vergleich zu einem Scheinpräparat (Placebo). Aufgenommen wurden 247 Menschen mit Reizmagen (funktioneller Dyspepsie), ausgewertet wurden die Daten von 244. Die Beschwerden besserten sich unter dem Extrakt stärker als unter Placebo. Bundy und Kollegen (2008) untersuchten 75 Erwachsene mit leicht bis mäßig erhöhtem Cholesterin über zwölf Wochen. Das Gesamtcholesterin sank geringfügig. Beim LDL- und HDL-Cholesterin und bei den Triglyzeriden (Neutralfetten) ließ sich kein statistisch nachweisbarer Unterschied zwischen den Gruppen zeigen. Eine häufig zitierte Übersichtsarbeit des internationalen Cochrane-Netzwerks (Wider und Kollegen, 2013) wertete drei Studien mit insgesamt 262 Personen aus und hielt die Belege für noch nicht überzeugend. Sie wurde 2016 aus redaktionellen Prioritätsgründen zurückgezogen und gilt daher nicht mehr als aktuelle Cochrane-Bewertung.
Für die Praxis bleibt die traditionelle Anwendung bei Verdauungsbeschwerden der Schwerpunkt. Die EMA-Monografie nennt weder die Senkung des Cholesterins noch die Behandlung von Lebererkrankungen als Anwendungsgebiet. Der zuständige EMA-Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) prüfte 2025 neuere Daten und sah keinen Anlass, die Monografie zu ändern. Weniger Beschwerden und veränderte Blutwerte sind außerdem zwei verschiedene Ergebnisse. Keines davon belegt für sich, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen verhindert werden.
Wirksamkeit
| Ziel | Klasse | Note | Wirkung | Studien | Quellen |
|---|---|---|---|---|---|
| Reizmagen (funktionelle Dyspepsie)Die EMA-Monografie nennt die traditionelle Anwendung bei Verdauungsbeschwerden. In der sechswöchigen Studie von Holtmann und Kollegen (2003) verbesserte ein Artischockenblattextrakt die Beschwerden stärker als Placebo. Untersucht wurden Menschen mit Reizmagen (funktioneller Dyspepsie), also mit wiederkehrenden Magenbeschwerden ohne erkennbare organische Ursache. Daraus lässt sich keine gesicherte Wirkung beim Reizdarmsyndrom ableiten.Erwachsene mit Reizmagen (funktioneller Dyspepsie) | TraditionellTraditioneller Gebrauch. Lange Anwendung in Volksmedizin oder offizieller EMA HMPC Monographie zur traditionellen Anwendung. | CEvidenzqualität C. Gemischte oder begrenzte Evidenz. Kleine Studien, Signale, oder traditionelle Anwendung mit EMA HMPC Monographie zur traditionellen Anwendung. Dies ist eine Evidenzbewertung, kein Produktversprechen. | Leichte Verbesserung | [1] | |
| Leicht bis mäßig erhöhtes GesamtcholesterinBundy und Kollegen (2008) fanden bei Erwachsenen mit leicht bis mäßig erhöhten Cholesterinwerten eine kleine Abnahme des Gesamtcholesterins. Beim LDL- und HDL-Cholesterin und bei den Triglyzeriden (Neutralfetten) ergab sich kein statistisch nachweisbarer Unterschied zu Placebo. Eine ältere Übersichtsarbeit des Cochrane-Netzwerks (Wider und Kollegen, 2013) hielt die Belege für noch nicht überzeugend. Sie wurde 2016 aus redaktionellen Prioritätsgründen zurückgezogen. Eine Senkung des Herz-Kreislauf-Risikos ist damit nicht belegt.Erwachsene mit leicht bis mäßig erhöhtem Cholesterin | TraditionellTraditioneller Gebrauch. Lange Anwendung in Volksmedizin oder offizieller EMA HMPC Monographie zur traditionellen Anwendung. | CEvidenzqualität C. Gemischte oder begrenzte Evidenz. Kleine Studien, Signale, oder traditionelle Anwendung mit EMA HMPC Monographie zur traditionellen Anwendung. Dies ist eine Evidenzbewertung, kein Produktversprechen. | Gemischte Befunde | [2] | |
| Traditionelle Anwendung zur Unterstützung der Funktion von Leber und GalleArtischockenblätter werden in der europäischen Pflanzenheilkunde auch mit Leber und Galle in Verbindung gebracht. Die EMA-Monografie nennt jedoch ausschließlich die Linderung von Verdauungsbeschwerden. Eine anerkannte Behandlung von Lebererkrankungen ergibt sich daraus nicht. Lebererkrankungen zählen in der Monografie sogar zu den Gegenanzeigen, also zu den Fällen, in denen das Mittel nicht angewendet werden darf.Traditionelle Anwendung bei Verdauungsbeschwerden | TraditionellTraditioneller Gebrauch. Lange Anwendung in Volksmedizin oder offizieller EMA HMPC Monographie zur traditionellen Anwendung. | DEvidenzqualität D. Vorläufige Hinweise. Eine kleine Studie, ein Pilotbefund oder Labor- bzw. Tiermodell. Klinische Relevanz unklar. Dies ist eine Evidenzbewertung, kein Produktversprechen. | Traditionelle Anwendung | ||
| Mögliche Anregung der Gallenabgabe (Gallensekretion)Laborversuche und eine kleine Studie mit 20 Männern deuten darauf hin, dass Artischockenextrakt die Abgabe von Gallenflüssigkeit steigert. In der Studie am Menschen wurde der Extrakt direkt in den Zwölffingerdarm gegeben, also ohne den Weg über Mund und Magen. Die Ergebnisse lassen sich deshalb nur eingeschränkt auf einen getrunkenen Tee oder eine geschluckte Kapsel übertragen.Labor- und Tierversuche sowie kleine Studien am Menschen | VorläufigVorläufige Forschung. Erste kleine Studien deuten einen Effekt an, sind aber noch nicht repliziert. | DEvidenzqualität D. Vorläufige Hinweise. Eine kleine Studie, ein Pilotbefund oder Labor- bzw. Tiermodell. Klinische Relevanz unklar. Dies ist eine Evidenzbewertung, kein Produktversprechen. | Laborhinweise | [3] |
Anwendung
Formen und Zubereitung
Für die Küche werden die noch geschlossenen Blütenköpfe gekocht oder gedämpft. Gegessen werden der fleischige Blütenboden und die unteren fleischigen Anteile der Hüllblätter. Arzneitee besteht dagegen aus getrockneten Laubblättern. Übergieße die abgewogene Menge mit kochendem Wasser und beachte die Ziehzeit auf der Packung. Der Aufguss schmeckt deutlich bitter. Blattextrakte gibt es unter anderem als Tabletten oder Kapseln. Entscheidend sind der konkrete Extrakt und die Dosierung des Produkts. Die Angabe „mit Cynarin“ (einem einzelnen Inhaltsstoff der Blätter) reicht zum Vergleich nicht aus. Auch der Einnahmezeitpunkt kann variieren. Cynarix wird laut österreichischer Packungsbeilage zu den Mahlzeiten eingenommen. Richte dich deshalb immer nach der Gebrauchsinformation deines Präparats.
Dosierung
Für Jugendliche ab zwölf Jahren und Erwachsene nennt die EMA zwei Möglichkeiten für Arzneitee: 1,5 Gramm zerkleinerte Blätter in 150 Milliliter kochendem Wasser viermal täglich oder 3 Gramm in 150 Milliliter Wasser ein- bis zweimal täglich. Die Tagesmenge beträgt damit 3 bis 6 Gramm. Für Extrakte gelten je nach Ausgangsmaterial und Herstellung unterschiedliche Dosierungen. Halte dich an die Packungsbeilage, statt Tee- und Extraktmengen selbst umzurechnen. Wenn die Beschwerden nach zwei Wochen nicht besser sind oder sich verschlimmern, geh zur Ärztin oder zum Arzt. Bei Gallensteinen, Erkrankungen der Leber oder Gallenwege sowie einer Allergie gegen Korbblütler sind Artischockenblatt-Arzneimittel nicht geeignet. Eine mehrwöchige Kur auf eigene Faust ist nicht sinnvoll. Und wenn eine Gegenanzeige auf dich zutrifft, solltest du das Mittel auch nicht vorsichtig ausprobieren.
Sicherheit
Verwechslungen
Ähnliche Pflanzen und Verwechslungen
Mariendistel (Silybum marianum)
Die Mariendistel ist ebenfalls ein Korbblütler. Ihre Blätter tragen auffällige weiße Zeichnungen. Die Artischocke hat dagegen meist graugrüne Blätter ohne diese Marmorierung und größere, fleischige Blütenköpfe. Auch die arzneilich genutzten Pflanzenteile unterscheiden sich: Bei der Artischocke sind es die Blätter, bei der Mariendistel die Früchte mit dem Stoffgemisch Silymarin. Die Pflanzen sind nicht austauschbar.
Zum Eintrag: MariendistelHäufige Fragen
Soll ich Artischocke als Gemüse essen oder als Tee trinken?
Das hängt davon ab, wofür du die Artischocke verwenden möchtest. Als Gemüse werden die ungeöffneten Blütenköpfe gekocht oder gedämpft. Für Arzneitee und Blattextrakte nutzt man dagegen die Laubblätter. Die medizinischen Angaben in diesem Eintrag beziehen sich auf diese Blattzubereitungen. Sie lassen sich nicht auf eine Gemüseportion übertragen. In Schwangerschaft und Stillzeit werden Artischockenblatt-Arzneimittel wegen fehlender Sicherheitsdaten nicht empfohlen.
Was bringt die Kombination mit Mariendistel?
Beide Pflanzen gehören zu den Korbblütlern. Arzneilich genutzt werden aber verschiedene Pflanzenteile mit verschiedenen Inhaltsstoffen: von der Artischocke die Blätter mit ihren Caffeoylchinasäuren, von der Mariendistel die Früchte mit dem Stoffgemisch Silymarin. Dass beide in einem Präparat kombiniert werden, belegt noch keinen zusätzlichen Nutzen. Die EMA-Monografie für Artischockenblätter bewertet keine Kombination mit Mariendistel. Für die Anwendung zählen deshalb die Angaben und Belege zum konkreten Produkt.
Was ist mit Gallensteinen?
Bei Gallensteinen darfst du Artischockenblatt-Arzneimittel nicht einnehmen. Die EMA nennt außerdem einen Verschluss der Gallenwege, eine Gallenwegsentzündung, Lebererkrankungen und weitere Gallenwegserkrankungen, die ärztlich betreut werden müssen, als Gegenanzeigen. Lass solche Beschwerden und die passende Behandlung ärztlich abklären. Dass Artischocke die Gallenabgabe anregen könnte, ist in diesen Situationen kein Grund, dich selbst zu behandeln.
Was ist Hepar SL eigentlich?
Hepar-SL ist ein Name für Arzneimittel mit Artischockenblattextrakt und taucht auch in der älteren Forschung auf. Ein in Österreich angebotenes Präparat ist Cynarix. Solche Produkte können sich in Extrakt, Stärke und Dosierung unterscheiden. Richte dich deshalb nach der aktuellen Packungsbeilage deines Präparats. Eine allgemeine Milligrammangabe für „Artischockenextrakt“ ist kein verlässlicher Vergleich.
3 Belege.
- Holtmann G, Adam B, Haag S, Collet W, Grünewald E, Windeck T. Efficacy of artichoke leaf extract in the treatment of patients with functional dyspepsia: a six-week placebo-controlled, double-blind, multicentre trial. 2003. doi:10.1046/j.1365-2036.2003.01767.x
- Bundy R, Walker AF, Middleton RW, Wallis C, Simpson HCR. Artichoke leaf extract (Cynara scolymus) reduces plasma cholesterol in otherwise healthy hypercholesterolemic adults: a randomized, double blind placebo controlled trial. 2008. doi:10.1016/j.phymed.2008.03.001
- Kirchhoff R, Beckers C, Kirchhoff GM, Trinczek-Gärtner H, Petrowicz O, Reimann HJ. Increase in choleresis by means of artichoke extract. 1994. doi:10.1016/S0944-7113(11)80027-9
Rechtlicher Hinweis: Die Darstellung historischer Bedeutung und traditioneller Verwendung dient der Einordnung im Rahmen unseres Pflanzenlexikons. Sie ist keine gesundheitsbezogene Angabe für ein Produkt, kein Heilversprechen und kein Ersatz für medizinische Beratung. Welche Aussagen auf Produktetiketten, Produktseiten oder in Werbung zulässig sind, richtet sich nach den jeweils geltenden rechtlichen Vorgaben.